Eschweiler: Närrischer Adel läutet Session ein

Eschweiler : Närrischer Adel läutet Session ein

Zu Beginn der Session war der vor dem Rathaus stehende Karnevalsbrunnen nun schon zum zweiten Mal Anlaufstation der närrischen „Creme”.

Nach dem sensationellen Auftritt des designierten Karnevalsprinzen auf der Karnevalsbühne am „jecken” Sonntag trafen am Mittwochabend viele ehemalige Karnevalsprinzen vor dem Rathaus ein, um den designierten Prinzen Marco I. (Zimmermann) und seinen Zeremonienmeister Hans-Willi (Huth) in die beachtliche Reihe derer aufzunehmen, die den Eschweiler Karneval präsentieren und mittlerweile deutschlandweit bekannt gemacht haben.

Mit von der Partie war auch Prinz Max I. (Vankuch) aus dem Jahr 1956, der selbst mit 94 Jahren dieser Tradition noch Bestes abgewinnt. Mit Prinz Männ II. (Hans C. Dohmen) aus dem Jahr 1968, Prinz Hans-Peter I. (Bücken-Brendt) aus der Session 1977, Prinz Ralf I. (Boltz) des Jahres 1986 und schließlich Prinz Albert I. (Schönenborn) aus dem Jahr 1999 standen stellvertretend fünf Jahrzehnte Prinzentradition auf den Stufen des Rathausvorplatzes am Karnevalsbrunnen.

Dass der „Stubenälteste” Ralf Boltz in seiner kurzen Ansprache den nun amtierenden Prinz Marco I. als einen Karnevalisten beschrieb, der mitreißen kann und zudem authentisch ist, war jedem klar, der den „Vulkan” am Sonntag auf der Bühne erlebt hat. Marco Zimmermann selber reagierte auf die kurze Lobrede für ihn typisch und mit stark angegriffener Stimme: „Mir han eben et Häzz spreche losse”.

Nach einer weiteren Einlage der Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Michael Roth sowie den „Klütteblöser” mit ihrem Leiter Otmar Krauthausen ging die „lustige Gesellschaft” schließlich zum gemütlichen Teil des Abends über, bei dem Albert Schönenborn zu einer von ihm gestifteten leckeren Erbsensuppe einlud und Altstadtwirt August „Äu” Lersch die dazu notwendigen geistigen Getränke beisteuerte.