Erkelenz: „Musik im Cusanus”: Zum Schluss die Hymne angestimmt

Erkelenz: „Musik im Cusanus”: Zum Schluss die Hymne angestimmt

„Musik im Cusanus” - unter diesem schlichten Titel präsentierten sich die Orchester und Musikschüler des Cusanus im Atrium ihrem Publikum. Insgesamt wirkten 330 Schüler bei dem abwechslungsreichen Konzertabend mit, wie Schulleiterin Rita Hündgen erklärte.

30 davon hatten gerade zwei Tage zuvor ihr Abitur bestanden. Auch sonst war die Bandbreite beachtlich. Vom Fünftklässler bis hin zu Musikern, deren Abitur schon ein paar Jahre zurückliegt, reichte das Altersspektrum. Zum Auftakt präsentierte das Cusanus-Orchester ein Bläserquintett und die Sinfonie Nr. Neun von Dvoráks „Aus der neuen Welt”. Das Stück wurde unter der Leitung von Mechthild Prüfert-Schmitz auch bei dem Gemeinschaftskonzert „Three in Concert” mit den Gymnasien aus Baesweiler und Hückelhoven aufgeführt.

Louisa Fricke und Kai Erdweg vom Orchester kommentierten und erläuterten die folgenden Stücke, zu denen auch ein Medley mit Westernmelodien des Altmeisters Ennio Morricone gehörte. Es folgten die Streicher- und Bläserklassen unter der Leitung von Jürgen Schovenberg, zu denen auch die jüngsten der Musiker gehören.

Einmal in der Woche ist Probe

Sie treffen sich einmal wöchentlich zum Instrumentalunterricht und proben für die Auftritte. Zu ihren Stücken gehörte unter anderem die „Ode an die Freude” von Ludwig van Beethoven, die es gleich zweimal gab.

Nach dem Nachwuchs füllten die rund 140 Sängerinnen und Sänger des Oberstufenchores die Bühne. Unter der musikalischen Leitung von Michael Forg am Flügel brachten sie mit „Hungriges Herz” von der Popgruppe Mia das Gänsehaut-Feeling in das voll besetzte Atrium. Nach zwei weiteren Stücken kam der Unterstufenchor dazu, gemeinsam intonierte man „Happy Ending” von Mika. Dabei überzeugten die jungen Sänger vor allem und trotz der Größe des Chores durch ihre Präzision.

So bot „Musik im Cusanus” den Zuhörern ein vielseitiges und emotionales Klangerlebnis. Zum Abschluss des fast dreistündigen Abends gab es die Cusanus-Hymne „Adiemus”, wie Forg das Karl-Jenkins-Stück ankündigte.

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