Hückelhoven: Modellklasse für digitale Anforderung

Hückelhoven: Modellklasse für digitale Anforderung

Einen Klassenraum der Extraklasse konnte der Schuldezernent der Stadt Hückelhoven mit den Lehrern und Schülern des Städtischen Gymnasiums eröffnen. Im Gebäude der Unterstufe wurde ein Raum eingerichtet, in dem es an nichts fehlt.

Ein Laptop für jeden Schüler, Internetzugang und eine digitale Tafel. Am Tag der Übergabe startete Guido Rütten, mediendidaktischer Koordinator des Gymnasiums, bereits die erste Fortbildung: „Die Kolleginnen und Kollegen müssen sich zunächst einmal in die Struktur der Anlage und dann in die methodischen Möglichkeiten für ihre Fächer einarbeiten. Die IT dient ja nicht der Unterhaltung, sondern dem selbständigen Lernen.”

Schuldezernent Holländer sieht in diesem Raumkonzept ein Modell für die digitalen Anforderungen der Zukunft: „Mit diesem Raum setzen wir das fort, was wir in den Grundschulen angelegt haben und was die Lehrpläne der weiterführenden Schulen verlangen: Mit dem Computer sollen die Schüler Informationen ermitteln, gestalten und präsentieren.”

Alle 27 Rechner im Klassenraum sind sowohl in das Intranet der Schule als auch in das Internet eingebunden. Schüler können Aufgaben in Dateien bearbeiten und sie auf dem Schulserver oder auf einer Lernplattform im Internet speichern. Schulleiter Walter Woltery freute sich:„Hier entsteht ein Netz des Lernens, das wir fördern wollen. Jeder Schüler hat einen Zugang zur Internetplattform, erhält ein Office-Paket und eine Präsentationssoftware, mit der Folien für die digitale Tafel gezeigt werden können”.

Bilder, Filme, Tafelbilder, Internetseiten alles kann in den Unterricht eingebunden und nutzbar gemacht werden. „Damit befinden wir uns in der Lernwelt des 21. Jahrhunderts”, sagt Medienkoordinator Guido Rütten stolz und arbeitet mit seinen Kollegen an der Entwicklung von digitalen Unterrichtsmaterialien.