Erkelenz: Mit Platzmarsch und Platzregen

Erkelenz: Mit Platzmarsch und Platzregen

Mit einem ordentlichen Platzregen und einem zünftigen Marsch des Städtischen Musikvereins über das Kirmesgelände begann am späten Freitagnachmittag traditionell die Burgkirmes. Der Regen, so verriet Bürgermeister Peter Jansen, sei von den Organisatoren fest eingeplant und gleich an den Anfang der Kirmes gelegt worden, damit der Rest des Wochenendes in bestem Wetter verlaufen kann.

Prompt hatte er dies gesagt, hörte der Regen wie auf Kommando tatsächlich auf. Wenigstens für ein paar Minuten.

Den gemeinsamen Zug über den Kirmesplatz ließen sich die Vertreter von Rat und Verwaltung aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit nicht vermiesen. Abschließend wagten Jansen und seine Gattin in Begleitung einiger Wagemutiger auch eine mit Techno-Musik und Kunstnebel garnierte Fahrt auf der Raupe. Es ist nur eines von den vielen Fahrgeschäften, die in der Innenstadt aufgebaut worden sind. Bei der Vergabe der Stellplätze hatte die Verwaltung wieder die Qual der Wahl, weil es weitaus mehr Interessenten als Plätze gab. Doch ist der Bürgermeister überzeugt, dass es wieder die „richtige Mischung für groß und klein, alt und jung” gibt.

Nach der Karusselfahrt und der Besichtigung der Budenstraße ging es ging es auf den Burghof. Dort wartete eine große Deutschlandkarte auf die von der Stadt eingeladenen Kinder, die beim Lambertusmarkt am Ballonwettbewerb teilgenommen hatten. 26 von ihnen bekamen für die Strecken, die ihre Ballons zurückgelegt hatten, jeweils einen Beutel mit Kirmestalern. Teilgenommen hatten Anfang Juni rund 400 Kinder, weit mehr, als Verwaltung und Schausteller eingeplant hatten. Die Kirmes dauert noch bis Montagabend. Der Montag ist traditionell der Familientag auf der Kirmes, an dem die Fahrgeschäfte und viele der Waren verbilligt angeboten werden.

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