Erkelenz-Kückhoven: Mit alle Mann zum KükaGe-Zug

Erkelenz-Kückhoven: Mit alle Mann zum KükaGe-Zug

Höhepunkt und letzte Station der närrischen Rundreise am Tulpensonntag ist für viele Jecke im Erkelenzer Land der Kückhovener Zug. Mit rund 40 Gruppen aus dem ganzen Stadtgebiet ist er fast so etwas wie eine Generalprobe für den Erkelenzer Rosenmontagszug.

Allen voran schritten die Kückhovener Trommler, denen die Nachbarschaft An der Maar folgte. Die Freunde des Prinzenpaares hatten das Motto „De Zoch kütt” gewählt, mit dem in dieser Jahreszeit nie falsch liegt. Es folgte der Froschkönig und die Tanzgarde der KüKaGe als „Popcorn”.

Ihnen schloss sich die Nachbarschaft der Kirchstraße an, die als Wikinger, Schmetterlinge und Struwwelpeter unterwegs waren. Mittendrin die Tröteköpp aus Golkrath. Bei der Nachbarschaft Holzweilerend wimmelte es von Mexikanern, Rittern und Burgfräuleins.

Die EKG ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, getreu dem Lied der Höhner „Wir komme mit alle Mann vorbei” mit großem Aufgebot dabei zu sein. Von der Funken- und Prinzengarde über das Kinderballett und die Marketenderinnen bis hin zum Vorstand und Elferrat reichte die blauweiße Begleitung des Prinzenpaares Bernd II. und Birgit I.. Ihnen zu Ehren war ein „Pannepöpper”-Motivwagen dabei, dem die Bellinghovener Eisbären und der rollende „Freistaat Tenholt” folgten.

Aus den Nachbarorten waren darüber hinaus Babys, Cowboys, Vampire, Glücksbärchis, Neandertaler und Römer gekommen. Die Hetzerather Camper feierten immer noch Schumis Rückkehr in die Formel eins und in Keyenberg dreht sich alles nur noch um die WM in Südafrika.

Bei der Nachbarschaft Kleinend machte Dschingis-Khan Werbung für Löwensenf. Mit der Nachbarschaft Stülpend und dem Japstöck-Wagen beendete die Kückhovener Prinzengarde um Prinz Guido I. (Heinrichs) ohne seine Prinzessin Karla I. den Zug in Kückhoven.