Kreis Düren: Mehr Touristen im Kreis, die länger bleiben

Kreis Düren: Mehr Touristen im Kreis, die länger bleiben

Der Tourismusboom im Kreis Düren ist ungebrochen. Seit 2010 erreicht die Zahl der Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Betten immer wieder neue Rekordmarken.

Im 2016 waren es 572.227 Übernachtungen. Das ist ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber 2015. 2010 standen 261 803 Übernachtungen im Kreisgebiet zu Buche — deutlich weniger als die Hälfte. Auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist deutlich gestiegen: von 2,2 Tagen im Jahr 2010 auf zuletzt drei Tage.

Von den 572.227 Übernachtungen im Kreis Düren im vergangenen Jahr werden 210.726 ausländischen Gästen zugeordnet. Sie blieben im Mittel 5,7 Tage. Heimbach — Standort des Ressorts Eifeler Tor mit über 1100 Gästebetten — ist der unangefochtene Tabellenführer in der Gunst der Touristen: 252.148 Übernachtungen hatte die kleinste Stadt in NRW zu verzeichnen. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

In Nideggen gab es — anders als zuletzt prognostiziert — ein Rückgang von einem Prozent (79.534 Übernachtungen). Düren kam auf 75.547 (- 3 Prozent) Übernachtungen, Jülich auf 74.664 (+ 23), Hürtgenwald auf 47.969 (+ 1), Kreuzau auf 16.899 (+ 45,7), Niederzier auf 5759 (- 15,8 ), Linnich auf 5416 (+ 11,6) und Aldenhoven auf 2994 (+ 1,6).

(red)
Mehr von Aachener Zeitung