Kreis Düren: „Megacode”-Training: Üben, damit alle Hand in Hand arbeiten

Kreis Düren: „Megacode”-Training: Üben, damit alle Hand in Hand arbeiten

Das St.-Augustinus-Krankenhaus in Düren-Lendersdorf, das St.-Marien-Hospital in Birkesdorf, und - ab diesem Jahr - das St.-Elisabeth-Krankenhaus Jülich und das St.-Josef-Krankenhaus Linnich nutzen über die Akademie der Caritas Trägergesellschaft West (CTW) das Konzept des „Megacode”-Trainings.

„Megacode”-Training vermittelt und trainiert Handlungsabläufe in der Herz-Lungen-Wiederbelebung, der Cardio-Pulmonalen Reanimation. Es richtet sich an alle Ärzte sowie das Pflegepersonal der Intensivstation, der Ambulanzen und der Anästhesie. Die praxisorientierten Schulungen in den CTW-Krankenhäusern finden zudem interdisziplinär statt: Das Pflegepersonal trainiert mit den Ärzten.

„Denn in einem realistischen Notfall sind beide Berufsgruppen an der Herz-Lungen-Wiederbelebung beteiligt. Durch diese gemeinsamen Schulungen erreichen wir ein Maximum an Trainingserfolg”, erklärt Trainer Ralf Schmitz, Fachpfleger Anästhesie und Intensivmedizin aus dem St.-Augustinus-Krankenhaus. Er und Thomas Grafenhorst aus dem St.-Elisabeth-Krankenhaus sind für die Schulungen zuständig.

„Optimale Vorbereitung”

Das „Megacode”-Training stelle eine optimale Vorbereitung auf Notfallsituationen dar, sagen die Schulungsleiter: „Das Team, das die Herz-Lungen-Wiederbelebung vornimmt, kann die Patienten besser versorgen. Zudem wird die emotionale Belastung durch Reanimationen für das Personal gemindert, was die persönliche Gesunderhaltung des Personals fördert.” Das nach Europäischen Richtlinien strukturierte „Megacode”-Training wird im gesamten Rettungsdienst des Kreises Düren geschult, so dass die Übernahme einer Reanimation vom ambulanten in den stationären Bereich nach den selben Strukturen verläuft. Die Erstschulung im „Megacode”-Training dauert acht Stunden.

Ist diese absolviert, finden jährlich vier Stunden dauernde Folge-Pflichtveranstaltungen statt. Die Schulungen sind bei der Landesärztekammer und der „Registrierung beruflich Pflegender” zertifiziert.