Kreis Düren: Low-tec will Jugendlichen auf dem Weg ins Berufsleben helfen

Kreis Düren: Low-tec will Jugendlichen auf dem Weg ins Berufsleben helfen

„Bitte nutzen sie die Chance. Sie erhalten gutes Rüstzeug für die weitere Karriere“, wünschte Landrat Wolfgang Spelthahn 55 Jugendlichen in den Werkstätten der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Low-tec einen guten Start in die Ausbildung. Er appellierte an die jungen Erwachsenen, die außerbetriebliche Ausbildung „in guten Einrichtungen“ mit viel Motivation und Ausdauer anzugehen.

Im Vorfeld hatten die Azubis eine sechsmonatige Berufsorientierung („Sprungbrett“) absolviert und mehrere Berufsfelder kennengelernt. Schulabbrüche, Suchtproblematiken und soziale Erschwernisse: „Bisher lief nicht immer alles rund im Leben der Jugendlichen“, erklärt Martina Forkel, Leiterin der Jobcom.

Das Fachamt des Kreises wendet zwei Millionen Euro für die Maßnahme auf. Die Ausbildungsdauer beträgt 24 bis 42 Monate, während dieser Zeit werden die Azubis unter anderem von Sozialpädagogen betreut. Ausbildungsträger sind neben der Low-tec das Sozialwerk Dürener Christen, die Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung und die Außenstelle Düren der Fortbildungsakademie der Wirtschaft.

(sj)
Mehr von Aachener Zeitung