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Stolberg-Zweifall: Zweifall: Neubau soll Streit beenden

Stolberg-Zweifall : Zweifall: Neubau soll Streit beenden

Zäh haben sie gerungen in den vergangenen Wochen, am Montag Nachmittag nun konnte - ziemlich überraschend - ein Kompromiss erzielt werden.

Nachdem Bürgermeister Hans-Josef Siebertz am Montag noch einmal Gespräche mit der Elternpflegschaft und den St. Sebastianus-Schützen geführt hat, steht fest: Der Streit zwischen der Grundschule und den dort im Kellergeschoss beheimateten Schießsportlern ist beigelegt.

Auf dem städtischen Grundstück der Schule, allerdings baulich getrennt vom bestehenden Gebäude, soll die Schützenbrüderschaft ein neues Heim erhalten. "Das geht natürlich nicht von einen Tag auf den anderen", schränkte Siebertz im Gespräch mit unserer Zeitung ein, doch: "Ich denke, dass ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren realistisch ist."

Dass die Stadt Stolberg angesichts ihrer prekären Haushaltssituation keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen kann, steht für den Bürgermeister bereits fest. "Falls es bautechnisch und -rechtlich zulässig ist, werden wir aber das Grundstück stellen."

Alle übrigen Kosten wollen die bis dato zerstrittenen Gruppen selbst beisteuern - ergänzt durch eventuelle Gelder durch Förderung oder von Sponsoren.

Dienstag Ortstermin

Für Hans-Josef Siebertz ist nach den Wochen des Streits nun endlich ein tragbarer Kompromiss gefunden. "Ich hoffe, dass sich alle Beteiligten für die Zeit des Übergangs miteinander arrangieren", appelliert er, keine weiteren Streitpunkte zu suchen.

Über die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung werden sich am Dienstag die Mitglieder des Hauptausschusses ein Bild machen. Um 16 Uhr versammeln sie sich zu einem Ortstermin in der Schule.