Aktionsplan Inklusion: Zwei neue Personalstellen sollen geschaffen werden

Aktionsplan Inklusion : Zwei neue Personalstellen sollen geschaffen werden

Bei einem Projekt des Stolberger Aktionsplans Inklusion sollen künftig Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben auf kommunaler Ebene teilhaben. Mit der Einrichtung zweier Personalstellen beschäftigt sich am Dienstag die Politik.

Bei einem Projekt des Stolberger Aktionsplans Inklusion sollen künftig Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben auf kommunaler Ebene teilhaben. Die Einrichtung zweier Personalstellen ist am Dienstag, 24. September, Thema im Ausschuss für Soziales und Generationengerechtigkeit. Dann muss der Personalausschuss noch seine Zustimmung geben.

Neben bereits bestehenden Arbeitsplätzen für Personen mit einer Schwerbehinderung in der Verwaltung sollen damit deren Chancen weiter gefördert werden.

Zunächst hatte es intensive Beratungen mit dem Landschaftsverband Rheinland, der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung NRW und dem Integrationsfachdienst der Städteregion Aachen bezüglich Möglichkeiten und Förderungen gegeben. Schließlich bot die Stadt drei Praktika in den Bereichen der Grünflächen- und Friedhofpflege, des Hausmeister-Services des Rathauses sowie des Stadions und der Halle Glashütter Weiher an, die zwischen Januar und Juni stattfanden. Die Bewerber stammten aus dem Umfeld der Caritas- und Prodia Kolping Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM).

Zwei der drei Stellen, nämlich die Hausmeistertätigkeit im Rathaus sowie die im Stadion Glashütter Weiher, sollen nun zunächst mit einer Befristung von einem Jahr eingerichtet werden. Arbeitsbeginn soll der 1. November sein.

Finanzielle Auswirkungen

Für 2019 fallen damit für die Stelle im Rathaus voraussichtlich zwischen 2500 und 3900 Euro Personalkosten an. Für das Stadion Glashütter Weiher rund 1400 Euro. Im Haushaltsjahr 2020 sind für die Stelle im Rathaus zwischen 15.500 und 24.000 Euro kalkuliert. Für den Sportpark zwischen 12.000 und 16.000 Euro. Die Anstellung erfolgt unter dem Vorbehalt einer Förderzusage durch den Landschaftsverband Rheinland im Rahmen des Programms „Budget für Arbeit“.

Die Sitzung beginnt um 18 Uhr und findet im Ratssaal statt.

(cap)