Stolberg: Wünsche der Bürger im Neubaugebiet Rotsch sollen Realität werden

Stolberg: Wünsche der Bürger im Neubaugebiet Rotsch sollen Realität werden

Wären Bürger zur städtischen Bürgeranhörung am Donnerstag in die Realschule auf der Liester gekommen, dann hätten die Anwohner von Rotsch und Jordansberg vernehmen können, dass die Verwaltung nahezu all ihren Wünschen entgegenkommen möchte. So aber handelten sechs Politiker und drei Verwaltungsmitarbeiter den formalen Termin quasi unter sich ab, der den Bau von zwei Mehrfamilienhäuser mit je acht Sozialwohnungen auf dem ehemaligen Sportplatzgelände planungsrechtlich vorbereiten soll.

Nach mehreren vorangegangenen Diskussionsrunden mit Anliegern schlägt die Verwaltung nun zwei weitere Änderungen in den Vorgaben des Bebauungsplanes vor. In dem Baufeld, das an der Ecke von Rotsch und Jordansberg liegt, soll es zwar bei zwei Wohneinheiten und zwei Geschossen bleiben, allerdings soll nun die Firsthöhe von 10 auf 6,80 Meter reduziert werden.

Reduziert werden soll auch die Bauhöhe für die Einfamilienhäuser entlang der Rotsch. Sie soll entsprechend der beiden Mehrfamilienhäuser auf 8,50 Meter über Bodenplatte festgesetzt werden, so dass eine einheitlich hohe Bebauung erfolgen kann. Zudem werden mit Blick auf die neue Erschließung innerhalb des Geländes die Baugrenzen angepasst. Der Fachausschuss am 30. November und der Rat am 13. Dezember sollen über die Bauleitplanung befinden.