Stolberg: Windpark Laufenburger Wald wieder in der Planung

Stolberg: Windpark Laufenburger Wald wieder in der Planung

Nach einem Behördentermin bei der Kölner Bezirksregierung greift die Stolberger Green GmbH ihre Pläne zur Realisierung des Windparks Laufenburger Wald bei Schevenhütte in modifizierter Form wieder auf. Anstelle der bislang fünf werden nun vier Anlagen projektiert, bestätigte Unternehmenssprecherin Yvonne Rollesbroich gegenüber unserer Zeitung.

Zwei Standorte werden demnach leicht verschoben, um Konflikte mit der Wasserschutzzone 2 um die Wehebachtalsperre zu vermeiden. Im Frühjahr war die Planung gestoppt worden, als die Bürgerinitiative Gegenwind Gegenwind Schevenhütte vermeldete, dass die Bezirksregierung die Wasserschutzzone 2 rund um die Wehebachtalsperre vergrößern würde.

Damit wäre eine Realisierung eines Windparks zumindest wirtschaftlich fraglich geworden. Bei dem Behördentermin am Donnerstag, an dem neben Vertretern der Green auch Bürgermeister Tim Grüttemeier und auf seinen Wunsch Klaus Marotzke, der Rechtsbeistand der BI, teilnahmen, erklärte die Bezirksregierung, dass die heutige Wasserschutzzone unverändert bestehen bleibe.

Marotzke kündigte an, dass die BI ihren Widerstand nun neu konzipieren werde. „Wir werden die Ergebnisse des Gespräches nun auswerten, das weitere Vorgehen der Verwaltung der Stadt Stolberg erkunden und dann unsere nächsten Schritte und Aktionen planen“, erklärten Lars Krüger und Uli Prinz für die Bürgerinitiative Gegenwind.

(-jül-)
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