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Stolberg-Breinig: Wieder ein Trainerwechsel in Breinig

Stolberg-Breinig : Wieder ein Trainerwechsel in Breinig

Neues Jahr, neues Glück: Darauf zumindest setzt der SV Breinig, der sich bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison von einem Trainer getrennt hat.

Nachdem der bis dato für die Landesliga-Mannschaft verantwortliche Martin Plum schon Anfang November von seinen Aufgaben entbunden worden war, wurde jetzt auch Ralf Dreze abgelöst.

„Die Trennung erfolgte zum Jahresende in beiderseitigem Einverständnis”, so der 1. Vorsitzende Dieter Jollet. Beim Trainingsauftakt nach der Winterpause wird Jürgen Mallmann das Kommando bei der in der Kreisliga A beheimateten Breiniger Zweitvertretung übernehmen.

„Ich hätte zwar weiter gemacht, kann die Entscheidung aber nachvollziehen”, blickte Dreze am Montag nicht im Zorn zurück. „Angesichts der katastrophalen personellen Situation konnte ich nicht mehr viel bewegen.”

Daran soll es in der Rückrunde nicht scheitern: „Mit zusätzlichen Spielern, reaktivierten Akteuren und einer positiven Aufbruchstimmung wollen wir den Abstieg verhindern”, kündigt Jollet an. Leicht wird das Unterfangen für den neuen Coach Mallmann und seinen Assistenten Boris Dost allerdings nicht, liegt der SV Breinig doch mit nur vier Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Dass dies so ist, schreibt Ralf Dreze keinesfalls eigenen Fehlern zu. „Jeder, der die Situation in Breinig kennt, weiß, dass unter den gegeben Umständen kaum mehr zu holen war.” Vor allem die Tatsache, dass die vor der Saison angekündigten Verstärkungen aus der ersten Mannschaft weitgehend ausgeblieben sind, habe „katastrophale Folgen für die anderen Mannschaften im Verein” gehabt. „Wie will ich erfolgreich sein, wenn die Trainingsbeteiligung in der Regel nur bei sechs bis acht Leuten liegt?”, stellt Dreze die rhetorische Frage.

Erfolg - daran lässt der scheidende Übungsleiter keinen Zweifel, wird ihn auch nach seinem zweieinhalbjährigen Engagement beim SV weiter reizen. „Aber nicht mehr in der laufenden Saison”, schränkt Ralf Dreze seine Ambitionen auf einen neuen Trainerstuhl ein. Wo dieser stehen könnte, ist noch völlig offen: „Ich habe in Aachen, Stolberg und auch in der Eifel erfolgreich gearbeitet. Die Möglichkeiten sind also vielfältig.”