Stolberg: Wasserballmannschaft des Stolberger SV holt Remis in letzter Sekunde

Stolberg : Wasserballmannschaft des Stolberger SV holt Remis in letzter Sekunde

Die erste Mannschaft des Stolberger SV hat nach drei punktlosen Spielen in der Wasserball-Oberliga wieder ein Remis erspielt.

Mit nur neun Mann startete das Stolberger Team stark in Rheinhausen, hatte bedingt durch das große Freibadbecken zwischendurch aber Probleme und holte mit dem 10:10 (3:3, 1:1, 3:1, 3:5) letztendlich einen glücklichen Punkt sechs Sekunden vor Schluss.

Nach einem furiosen Beginn (3:0) kämpft sich Rheinhausen zurück in die Partie, bis zur Halbzeit bleibt es ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Centerspieler und Rückraumschützen auf beiden Seiten gute Aktionen haben.

Im dritten Viertel erspielten sich die im Freibad heimstarken Gastgeber einen Zwei-Tore-Vorsprung, konnten diesen im Schlussabschnitt sogar zeitweilig (8:5, 9:6) ausbauen. Der SSV ließ jedoch den Kopf nicht hängen und spekulierte mehrmals erfolgreich mit einer Unterzahlverteidigung.

Im letzten Angriff bot sich Rheinhausen beim Stand von 10:9 bei 3:2-Überzahl die Chance, den Sack zuzumachen. Als der Ballbesitz jedoch aufgrund taktischer Ballaufgabe noch einmal wechselte, schlug der SSV sechs Sekunden vor Spielende mit dem dritten Centertor des Schlussviertels eiskalt zu und sicherte den Punktgewinn.

Insgesamt zeigt der dünn besetzte SSV eine ordentliche Leistung, die Fehlerhäufigkeit war deutlich geringer als zuletzt. Rheinhausen untermauert jedoch eindrucksvoll, warum sie schon in der Vorsaison den Abstieg durch eine starke Heimserie im Freibad verhindern konnten.

Am Ende ist der Punktgewinn für den SSV glücklich, über die gesamte Spieldauer aber nicht unverdient. In den letzten vier Spielen will der SSV nun den Bronzeplatz sichern, dazu werden noch einige Punkte nötig sein. Die nächste Partie der Kupferstädter findet am 29. Mai bei der SGW Köln II statt, wo der SSV erneut im großen Becken antreten muss. Die Tore für den SSV erzielten Mark Braun (4), Sebastian Braun (3), Stefan Bergs (2) und Stefan Sanft .

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