Stolberg: VR-Bank auf dem Weg zu einer Einigung

Stolberg: VR-Bank auf dem Weg zu einer Einigung

Getreu ihrem Slogan den Weg frei gemacht hat am Freitag die VR-Bank für eine Vereinbarung mit den von Bergbauschäden betroffenen Bewohnern des Neubaugebietes Anna-Klöcker-Straße. „Es besteht eine große Bereitschaft, mit den Betroffenen zu einer Einigung zu kommen”, bilanziert nach den gut zweistündigen Verhandlungen mit der Bank Michael Kirsch. Der Fachanwalt für Verwaltungsrecht aus Aachen vertritt 15 von 17 betroffenen Besitzern, die ihr Heim auf dem Donnerberg von der Volksbank erwarben.

„Wir haben uns geeinigt, eine gemeinsame Vereinbarung anzustreben”, erläutert Kirsch, dass für ein weiteres erfolgreiches Vorgehen die Zustimmung aller Betroffenen erforderlich wird. Dieses sieht im Prinzip einen Zweistufenplan vor. Demnach ist die VR-Bank bereit, das komplette Neubaugebiet auf Beeinträchtigungen hin untersuchen zu lassen.

Erkannte Gefährdungen sollen im direkten Anschluss saniert und ein Erfolg der Sanierung testiert werden. In einem zweiten Schritt sollen in Folge die weiteren individuelle Ansprüche der Hausbesitzer - etwa Fragen von Wertausgleich oder Rückabwicklung - mit der VR-Bank geklärt werden.

Sie sicherte außerdem zu, auf die BAG als Eigentümerin der Restflächen und Erschließungsträgerin sowie das von ihr beauftragte Tiefbauunternehmen einzuwirken, damit der Ausbau der Straße erst im Anschluss an eine erfolgreiche Sanierung des Neubaugebietes etwa ab Frühjahr 2011 erfolgen kann.