Stolberg-Büsbach: Vorstand bewirtet die Reiter dienstags selbst

Stolberg-Büsbach: Vorstand bewirtet die Reiter dienstags selbst

Die Wände und die Decke der Kantine des Reitervereins Stolberg-Büsbach strahlen in frischem Weiß, und Astrid Meyers und Katrin Witt mit ihnen um die Wette. Aus gutem Grund, denn die Renovierung der Räume auf Gut Hassenberg ist so gut wie abgeschlossen.

Der pflegeleichte PVC-Bodenbelag in Holzoptik verleiht der Kantine zusätzliche Helle, Schirmlampen hängen an der Decke oder gesellen sich zu den Blumen auf den neuen quadratischen Bistro-Tischen, an denen jetzt schwarze Stühle mit ansprechender Optik stehen.

„Tische und Stühle haben wir günstig vom Reitverein Aachen erstanden. Auch die Küche, die noch eingebaut wird, ist prima in Schuss, aber gebraucht“, sagt Meyers, 2. Vorsitzende des Reitervereins. „Schließlich haben wir ja mit dem Geld anderer Leute gearbeitet“, erklärt Kassiererin Witt und betont, dass die Vereinskasse bei der Neugestaltung der Kantine gezielt geschont wurde: „Bis auf die Decke haben wir die Renovierung komplett in Eigenleistung vorgenommen und tüchtig selbst die Pinsel geschwungen.“

Umweltfreundlicher Ofen

Auch die Anschaffung des teuersten Postens werde sich langfristig auszahlen. „Unsere Vorsitzende Dunja Reul war zuvor bei einer Energieberatung, und jetzt haben wir die alte Nachtspeicherheizung durch einen modernen Holzpelletofen ersetzt.“ Dieser gewährleiste dauerhaft ein effizientes Verhältnis von Preis, Leistung und Umweltfreundlichkeit und werde nicht nur bei der Einweihung der neuen Kantine für behagliche Wärme sorgen.

Dann wird sich auch die entscheidendste Neuerung bewähren müssen: War die im Besitz des Reitervereins befindliche Kantine bisher stets an die Familie Flaam verpachtet, betreibt der Verein sie künftig in Eigenregie.

Nachfrage abwarten

Geöffnet sein wird die Kantine wochentags von 16 bis 20 Uhr. „Zu diesen Zeiten stehen Getränkeautomaten für Kaffee und Kaltgetränke zur Verfügung“, sagt Meyers. „Dienstags aber wird der Vorstand im Wechsel die Vereinsmitglieder von 18 bis 22 Uhr bewirten.“

Ob es bei diesem einen Abend in der Woche mit persönlichem Service bleibe, werde sich zeigen: „Grundsätzlich wollen wir erst einmal die Nachfrage abwarten, um dann die Wünsche unserer Mitglieder und die Machbarkeit überein zu bringen.“

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