Stolberg: Viel Lob für die gute Arbeit im Revier

Stolberg: Viel Lob für die gute Arbeit im Revier

Es ist irgendwie schon ein lieb gewonnenes Ritual geworden, diese erste Sitzung im Jahr des Umweltausschusses. Dort präsentiert der Förster den Jahresbericht für das abgelaufene und den Wirtschaftsplan für das angelaufene Forstjahr.

Und in der Regel übertrifft der Abschlussbericht von Theo Preckel die — finanziellen — Prognosen aus der Planung.

Entsprechend freuen sich die Politiker über die umsichtige Forstplanung, die in der Kupferstadt in den vergangenen drei Jahrzehnten schwarze Zahlen lieferte. Ebenfalls Bestandteil des Rituals ist es, einen gemeinsamen Spaziergang durch den Stadtwald zu vereinbaren, um die Früchte der Forstarbeit vor Ort in Augenschein zu nehmen. Dies wird voraussichtlich im April geschehen. „Ich würde mich freuen, wenn sie mir sagen würden, welchen Teil sie besuchen wollen“, bat Preckel. Schließlich ist der Stadtwald vielseitig, und „es muss ja nicht immer mein Lieblingsrevier am Schlangenberg sein“.

2016 wurden 5000 Festmeter Holz geerntet, in diesem Jahr sollen es 5680 Festmeter sein, die voraussichtlich einen Erlös von 250.000 Euro bringen. In den letzten drei Jahrzehnten steigerte Preckel den Laubholz-Anteil von 24 auf heute über 50 Prozent. Sorgen, vor allem für die jungen Kulturen (8000 Bäume sollen neu gesetzt werden), macht dem Forstrat der hohe Bestand an Rotwild, der zu Verbissschäden führe. „Nur 44 Prozent der Abschussquote wurden erfüllt“, so Preckel.

(jül)
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