Stolberg: Vertrag mit Luftsportverein über Segelfluggelände

Stolberg: Vertrag mit Luftsportverein über Segelfluggelände

Seit drei Jahren ringt die Stadt mit dem Stolberger Luftsportverein um einen Nutzungsvertrag für das Segelfluggelände Diepenlinchen, der der Stadt einerseits Pachteinnahmen beschert, die Nutzung des Geländes und dessen Pflege durch den Verein sicherstellt und letztlich dessen Existenz durch die Zahlungen nicht gefährdet.

Am Dienstag soll der Hauptausschuss über eine Regelung befinden, die der Luftsportverein als „absolute Belastungsgrenze” kennzeichnet.

Im Gegensatz zu anderen Vereinen im Stadtgebiet trägt der Luftsportverein bereits seit Jahren sämtliche Betriebskosten selbst und hält das Gelände des Segelflugplatzes in Ordnung. Dies soll er auch weiterhin übernehmen und seine Pflegearbeiten auch auf die Randbereich des Flugeländes ausdehnen. Gleichzeitig wird dem Verein eine an den Lebenshaltungsindex gekoppelte jährliche Pacht von 1200 Euro auferlegt - bei einer Vertragslaufzeit von 25 Jahren. Diese soll dem Klub, der sich insbesondere der Jugendarbeit widmet, Sicherheit bieten für erforderliche Investitionen in den Substanzerhalt der Infrastruktur.

Darüber hinaus anerkennt die Stadt, dass der Flugplatz ihr „einen erheblichen Imagegewinn” bringt, zumal dort mittlerweile auch eine Landeerlaubnis für Hubschrauber vorliege, was für Geschäftsreisende interessant sei, und sie das auf einer Altlast liegende Luftsportgelände auch nicht anderweitig nutzen könne.

Mehr von Aachener Zeitung