14. Auflage: Venwegener Kartoffelfest ist längst Tradition

14. Auflage : Venwegener Kartoffelfest ist längst Tradition

Bei hervorragendem Wetter am vergangenen Sonntag versammelten sich wieder viele Dorfbewohner sowie auch auswärtige Besucher auf dem ehemaligen Schulhof der Alten Schule in Venwegen. Das alljährliche Kartoffelfest ist bereits zur Tradition geworden.

Ab 14 Uhr lud der Verein Alte Schule Venwegen gemeinsam mit den Pfadfindern und der freiwilligen Feuerwehr alle Interessenten ein, um neben dem Zusammensitzen unter anderem auch die Eröffnung des neuen Pavillons um 16 Uhr zu feiern, welcher nun so gut wie fertig ist und bereits genutzt wird.

Bereits im Jahr 2013 stand fest, dass die „Alte Schule“ etwas Neues erschaffen wollte. Da bot sich der sowieso renovierungsbedürftige Pavillon neben dem Gebäude der ehemaligen Venwegener Schule passend an. 2017 fing dann die ernsthafte Planung an, und bereits am letzten Kartoffelfest konnte das Richtfest gefeiert werden.

Die letztendlich offizielle Eröffnung dann nun in diesem Jahr wurde durch die kleinen „Ballettmäuse“ eingeleitet, welche bereits den neuen Pavillon als Übungsraum nutzen konnten. Anschließend hielt Nicole Schweitzer, Organisatorin und Mitglied der Alten Schule, eine Eröffnungsrede, in der sie sich auch herzlich bei der Stadt Stolberg für die finanzielle Unterstützung bedankte.

Außerdem konnte die Showtanzgruppe des Venwegener Karnevalsvereins ebenfalls die neue Terrasse, welche bei Sommerwetter gut als Bühne fungiert, nutzen und ihren Tanz präsentieren. Die „Bühne“ kann außerdem noch vergrößert werden, da der neue Pavillon eine Fensterfront zum Schulhof hin vorweist, die zu öffnen ist und somit die Terrasse und den eigentlichen Innenraum des Pavillons verbindet.

Von montags bis donnerstags ist der Pavillons nachmittags schon in Gebrauch, unter anderem durch einen Yoga-Kurs, die „Ballettmäuse“ und durch Dance-Fitness. Für weitere Angebote ist der Verein der „Alten Schule“ jedoch weiterhin offen.

Natürlich gab es auch neben der Pavillonbesichtigung noch andere Attraktionen. So gab es beispielsweise für die Kinder eine Hüpfburg in Ritterburgform und einen Deckenflohmarkt, bei dem die Kinder ihre gebrauchten, jedoch gut erhaltenen Spielsachen verkaufen konnten. Bei den Pfadfindern am Lagerfeuer war schon der Stockbrotteig bereit zum Backen und bei der Tombola der Pfadfinder gab es so einiges zu gewinnen.

Ebenso haben die Pfadfinder im Rahmen der 72-Stunden-Aktion Outdoorspiele für die Alte Schule angefertigt. So ist beispielsweise das „Venwegen-Monopoly“ entwickelt und ein eigenes „Wikingerschach“ geschnitzt worden. Die freiwillige Feuerwehr stellte eine spektakuläre Fettexplosion dar und hat vorher selbstverständlich erklärt, wie man brennendes Öl sicher löscht.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Zu den Würstchen vom Grill darf natürlich eines auf einem Kartoffelfest nicht fehlen – die Kartoffel. In verschiedenen Variationen konnte das Knollengemüse verzehrt werden. In dem Schulgebäude waren Getränke erhältlich sowie gespendete Kuchen und herzhaftes Gebäck.

Außerdem war zum ersten Mal draußen auf dem Schulhof eine Candy Bar aufgebaut, bei der nicht nur die kleinsten sich die eine oder andere Süßigkeit erlaubt haben. Die wichtigste Intention eines solchen Dorffestes, das Zusammenfinden von Jung und Alt, der generationenübergreifende Dorfzusammenhalt und die generelle Gemeinschaft, wurde auch dieses Jahr in Venwegen erkannt und somit werden weiterhin Feste wie auch das Spielplatzfest in Zukunft immer wieder stattfinden.

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