Teamarbeit und Übernahme von Verantwortung

DRK Stolberg : Teamarbeit und Übernahme von Verantwortung

Anfang des Jahres erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister. Somit konnte jetzt der aus den Bereitschaften Stolberg und Breinig bestehende DRK-Ortsverein Stolberg in der Gaststätte „En de Kess“ seine erste Jahreshauptversammlung als eingetragener Verein ausrichten.

Die Information der 44 anwesenden Mitglieder, der Ortsverein zählt derzeit rund 125 Mitglieder, hatten der Vorsitzende Hans-Josef Siebertz und der Schatzmeister Joachim Stiemert übernommen.

„Durch die Eintragung in das Vereinsregister und die Beantragung der Gemeinnützigkeit sind viele Dinge auf uns zugekommen. Wir mussten uns neue Strukturen geben und neue Geschäftsbereiche einrichten.

Auch war die Einrichtung von neuen Konten und die Erstellung eines neuen Briefbogens erforderlich“.Mit diesen Worten umriss Siebertz die in den vergangenen Monaten erfolgte Vorstands- und Vereinsarbeit.

1972 gegründet

Da diese Vorgänge sehr viel Zeit in Anspruch genommen hätten und das Kalenderjahr noch nicht beendet sei, könne auch kein Kassenbericht vorgelegt werden, so Stiemert, der stattdessen den Mitgliedern im Saal die Vereinsgeschichte in Erinnerung brachte. Laut Stiemert ist der Stolberger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes 1972 gegründet worden. Damals habe er aus den Zügen Gressenich, Stolberg und Breinig bestanden, die jeweils eine eigene Finanzhoheit besessen hätten. Eine Eintragung des Ortsvereines in das Vereinsregister sei zwar öfters im Gespräch gewesen aber bis vor kurzem nie erfolgt.

Demnach wertete Stiemert die nun erfolgte Eintragung in das Vereinsregister als großen Erfolg in der Vereinsgeschichte und forderte die Mitglieder zur Teamarbeit, gegenseitiger Ergänzung und zur Übernahme von Verantwortung und Ehrenamt im Ortsverein und den Bereitschaften auf.

Im Anschluss hatten die Breiniger Bereitschaftsleiterin Elke Kirch und der Stolberger Bereitschaftsleiter Raimund Lesmeister das Wort. So nahm Kirch beispielsweise Stellung zu den Sanitäts- und Betreuungsdiensten sowie Schulungen und Blutspendeaktionen, die die Breiniger Rotkreuzler durchgeführt haben.

Ähnliches hatte Lesmeister aus der Bereitschaft Stolberg zu berichten. Ergänzend dazu erwähnte er die von Stolbergern erfolgte Mitarbeit und Betreuung beim Nudelbufett auf dem Kaiserplatz sowie beim Stadtfest. Außerdem stellte er den umfangreichen Fahrzeugpark vor, der von der Stolberger Bereitschaft gepflegt, gewartet und betreut wird.

Eine Rolle spielte bei der Jahreshauptversammlung auch der Bericht des Jugendrotkreuzes. Demnach haben die Jugendlichen bei Blutspendeterminen sowie Martins- und Karnevalszügen mitgewirkt, indem sie Betreuungs- und Sanitätsdienste übernommen hatten. Des weiteren wurden von den Jugendlichen ein Pfingstzeltlager, Tagesausflüge, Kinobesuche und Grillfeste durchgeführt.

Auch hat sich das Breiniger Jugendrotkreuz an der jährlichen „Müllaktion“ beteiligt, und dabei vor allem die Spielplätze in der näheren Region gesäubert. Zu Ende ging die Jahreshauptversammlung mit Ehrungen. Vorgenommen wurden diese Ehrungen von Hans-Josef Siebertz, Raimund Lesmeister und Elke Kirch.

Lange Mitgliedschaft

Geehrte und Delegierte: Erika Greven (5 Dienstjahre, Stolberg). Marian Willms, Dominik Marcelli, Kevin Heuser, Luca Gerhards, Michael Cerfontaine, Ann-Kathrin Ulbrich, und Rebecca Jaskulski (5 Dienstjahre, Breinig). Dunja Greven (10 Jahre, Stolberg). Norbert Augusto, Conny Sahling, Lea Schneiders, Ann-Christin Sarlette, Jessica und Wolfgang Kaster (10 Jahre, Breinig). Marcus Führ und Hans-Josef Siebertz (15 Jahre, Stolberg). Jill Heidecker und Laura Pütz (15 Jahre, Breinig). Gertrud Koppitz (20 Jahre, Stolberg. Roland Heidecker, Peter von Winterfeld, Thomas und Andreas Dorsch sowie Helmut Matheis (20 Jahre, Breinig). Erich Elkenhans (25 Jahre, Stolberg). Peter Schmitz und Günter Elkenhans (35 Jahre, Stolberg). Heike Heidecker und Dirk Kirch (35 Jahre, Breinig). Elke Kirch (45 Jahre, Breinig). Joachim Stiemert (50 Jahre Stolberg). Friebert Kirch (50 Jahre, Breinig).

Die Ausgezeichneten erhielten Spangen, Ehrennadeln und Urkunden. Delegierte der DRK-Kreisversammlung sind: Raimund Lesmeister, Joachim Stiemert und Friebert Kirch.

Im Anschluss lud die Vorstandsmannschaft alle anwesenden Mitglieder zu einem gemeinschaftlichen Imbiss ein.