Stolberg: Tag der Händehygiene: Auf effektive Art vor Erregern schützen

Stolberg: Tag der Händehygiene: Auf effektive Art vor Erregern schützen

Die Händehygiene ist ein wichtiger Schutz vor Infektionen. „Regelmäßiges Händewaschen gilt als eine der entscheidenden Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionskrankheiten“, sagt Christa Thielen, Fachschwester für Krankenhaushygiene im Bethlehem Gesundheitszentrum.

Eben weil die Händedesinfektion flächendeckend so unverzichtbar ist, hat sie im Stolberger Krankenhaus einen hohen Stellenwert und wird dort auch entsprechend gelebt. Dazu gehört nicht zuletzt, Patienten und Besucher sowie Mitarbeiter immer wieder für das Thema zu sensibilisieren. Darum gibt es auch den Aktionstag der Händehygiene, der am Dienstag, 3. Mai (9 bis 14 Uhr), stattfindet.

Veranstaltungsort ist die Eingangshalle des Stolberger Krankenhauses an der Steinfeldstraße. Das Thema „Händehygiene“ ist im „Bethlehem“ allgegenwärtig: Auf allen Stationen, Patientenzimmern oder auch im Eingangsbereich sind Desinfektionsspender angebracht. Und das aus gutem Grund, denn es ist unbedingt notwendig die Hände von Keimen zu befreien, weil sich insbesondere in einem Krankenhaus vergleichsweise viele Menschen aufhalten, deren Immunsystem geschwächt ist und somit Erregern wenig entgegen zu setzen hat.

„Die Händedesinfektion ist eine der effektivsten Methoden der Prävention, um die Ansteckung mit Erregern in einem Krankenhaus zu verhindern“, bilanziert Hildegard Lintz, die wie Thielen Fachkrankenschwester für Hygiene ist. Mit einem interessanten, aber ungefährlichen Praxistest unter Schwarzlicht wird am Aktionstag eindrucksvoll deutlich gemacht, warum es so wichtig ist, die Hände gewissenhaft zu desinfizieren. Bei diesem Test werden die Hände mit einem Desinfektionsmittel benetzt.

Der Flüssigkeit wurde eine fluoreszierende Substanz beigemengt. Die Hautstellen, die benetzt worden sind, erscheinen unter Schwarzlicht Weiß. Wenn die Haut aber unter dem Speziallicht dunkle Flecken aufweist, bedeutet dies, dass nicht gründlich genug desinfiziert worden ist. Im Ernstfall könnten so krank machende Keime verteilt bzw. aufgenommen werden. Ein Dankeschön für die Teilnahme, die nur drei, vier Minuten dauert, gibt es auch: Verschenkt werden Cremes und Desinfektionsmittel für die Hände.

(eis)
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