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Stolberg: Stolbergs „Mr. Sport” wird 60 Jahre alt

Stolberg : Stolbergs „Mr. Sport” wird 60 Jahre alt

Er entstammt der Euregio und fühlt sich als echter Kupferstädter: Stolbergs „Mr.Sport” vollendet am Mittwoch sein 60.Lebensjahr.

Günther Severens wurde am 29.Januar 1944 während der Kriegswirren als Sohn eines niederländischen Vaters und einer deutschen Mutter in Raeren geboren, wuchs in Aachen auf und führt seit dem 4.April 1974 mit Stolz das Stolberger Stadtwappen im Personalausweis.

Mit seinem runden Geburtstag beginnt für Günter Severens auch der Unruhestand. Nach langen beruflichen Jahren als Zollbeamter kann er jetzt noch mehr seiner Zeit dem Sport in seiner Heimatstadt widmen.

Von seinen profunden Kenntnissen insbesondere der Ballsport-Szene profitieren seit vielen Jahren bereits die Leser unserer Zeitung. Allwöchentlich setzt er sein Wissen rund um Vereine und Aktivitäten um in gedruckte Informationen, gern gelesen und aufmerksam verfolgt.

Doch Günther Severens belässt es nicht bei der Rolle als einfacher Beobachter der Geschehnisse, sondern er engagiert sich in vielen Vereinen und in jüngerer Zeit insbesondere im Stadtsportverband, dessen Vorsitzender er seit November 2002 erneut ist. Bereits in den 90er Jahren führte er die Geschicke dieses koordinierenden und veranstaltenden Zusammenschlusses der Stolberger Sportvereine, musste zeitweise aber aus beruflichen Gründen ins zweite Glied zurücktreten.

Nachdem Gottfried Hennig vier Jahre an der Spitze des Verbandes gestanden hatte, war es keine Frage für Severens, die Aufgabe erneut in schwierigen Zeiten zu übernehmen. Hatte er in früheren Jahren die Stadtmeisterschaften im Jugendfußball ins Rollen gebracht, so liegt heute sein Augenmerk darauf, den Vereinen in finanzarmen Zeiten der öffentlichen Hand ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten. Dabei zeichnen ihn unermüdlicher Einsatz, umfangreiche Präsenz vor Ort, Vielseitigkeit und Organisationstalent aus.

Dem Sport wird Günther Severens, dem man sein Alter nicht ansieht, nicht nur im Ruhestand verbunden bleiben, er stellt sich auch neuen Herausforderungen: die Koordinierung der sportlichen Angebote für den Ausbau des Angebots der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen. Und auch dabei wird er seinen Humor bewahren und stets einen Scherz auf den Lippen führen.