Stolberg: Stolberger Pfadfinder feiern ihren Schutzpatron

Stolberg: Stolberger Pfadfinder feiern ihren Schutzpatron

Auch wenn sich selbst unter Katholiken die Feier des Geburtstages längst durchgesetzt hat, hat in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) der Namenstag des Schutzpatrons nach wie vor einen hohen Stellenwert. Traditionell wird er zum Anlass genommen, sich unter freiem Himmel zu treffen und den besonderen Tag mit Gottesdienst und Spiel zu verbringen.

Dieser Form fühlt sich auch der Stolberger Stamm der DPSG verpflichtet, dessen Mitglieder sich anlässlich des Georgstages im Pfadfindergarten an der Buschmühle versammelt hatten. Den Auftakt der kleinen Feier machte ein von Pastor Hans-Rolf Funken zelebrierter Open-Air-Gottesdienst.

Dazu hatte man sich im Halbrund sitzend vor dem im Jahre 2007 errichteten Kreuz mit dem lilienartigen Pfadfindersymbol und dem Spruch „Zeige uns den Weg“ versammelt. Der Gottesdienst zum Thema Begegnung des Thomas mit dem auferstandenen Jesus erhielt Gestalt durch die von Matts Müller und Lisa Hermanns auf der Gitarre vorgetragenen Lieder sowie den von den Wölflingen und Jungpfadfindern formulierten Fürbitten.

Danach wurde die von Reiner Schmitz, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises, und der Gruppenleiterin Lisa Hermanns organisierte Spielrunde gestartet, die aus „Menschenkicker“ und Fußball bestand.

Das als Menschenkicker bezeichnete Spielgerät hatten die Pfadfinder beim Aachener Jugendtreff Driescherhof ausgeliehen. Des Weiteren hatten die Stolberger Scouts einen Grillstand aufgebaut, an dem man sich mit selbst gemachten Leckereien versorgen konnte. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer zünftigen Lagerfeuerrunde, wozu die Pfadfinder in der Mitte des großflächigen Geländes einen mächtigen Holzstapel aufgeschichtet hatten.

Zahlreiche Eltern und Ehemalige feierten nach dem Motto „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder“ mit — auf dem Terrain, das den Pfadfindern bereits seit 1996 gehört, das auch von Schulen und Kindergärten gerne für Open-Air-Veranstaltungen genutzt wird, und dessen Betreuung und Pflege Axel Bedra und Klaudia Bergs-Bedra übernommen haben, die ebenfalls zu den rund 150 Besuchern gehörten.

Mehr von Aachener Zeitung