Stolberg: Stolberger Kämpferin mischt erfolgreich bei der Judo-Elite mit

Stolberg: Stolberger Kämpferin mischt erfolgreich bei der Judo-Elite mit

Die Stolberger Judokämpferin Stephanie Manfrahs hat beim European Senior Cup in Hamburg den 9. Platz erreicht. Erst im Viertelfinale war für die junge Stolbergerin das Turnier beendet.

Am Wochenende traf sich die europäische Judo-Elite zu einem letzten Test vor den Weltmeisterschaften Ende August in Paris. 338 Teilnehmer aus 35 Nationen waren beim Europa-Cup der Frauen und Männer am Start.

Aus Deutschland starteten fast alle Kandidaten mit Ambitionen auf Nominierung zu den Weltmeisterschaften. Die Europameisterin und WM-Dritte Heide Wollert (Leipzig) war ebenso dabei wie die WM-Dritte Claudia Malzahn (Halle) -63 kg. Einen besonderen Vorteil eines solchen internationalen Turniers in Deutschland hat der Nachwuchs. „Die Landesverbände konnten auch junge Athleten nominieren, damit sie sich international beweisen können.”

Unter den Athleteninnen des ersten Veranstaltungstages war auch Stephanie Manfrahs (-63 kg), die für den 1. JC Mönchengladbach kämpft. In Stephanies Gewichtsklasse waren insgesamt 28 Kämpferinnen aus 13 Nationen am Start.

Sie siegte in der Auftaktbegegnung gegen die amtierende Deutsche Meisterin Christiane Hoffmann aus Deutschland mit einer Wazzari-Wertung (höchste Wertung) mit O-Utschi-Gari. Auch den Kampf gegen Marit de Gier aus den Niederlanden entschied Stephanie für sich. Nach der vollen Kampfzeit stand es unentschieden, da keine der beiden Kämpferinnen eine Wertung erzielt hatte. Im Golden Score behielt Stephanie das bessere Ende für sich.

Im Viertelfinale gegen Englands Nummer 1, Sarah Clark, lieferte Stephanie einen tollen Kampf und versuchte immer, mit offensivem Judo eine Wertung zu erzielen. Doch nach einer kleinen Unaufmerksamkeit erzielte die Engländerin eine Yuko-Wertung, die sie dann auch über die Zeit rettete.

Nun ging es in der Trostrunde weiter. Hier wartete Oksana Didenko aus der Ukraine. Lange Zeit konnte die junge Stolbergerin den Kampf ausgeglichenen gestalten, wurde dann aber doch Sekunden vor Schluss mit einem Te-Guruma erwischt, den die Unparteiischen als Wazzari bewerteten.

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