Stolberger Handball am Wochenende

Handball : Mannschaft muss sich für Heimspiel noch steigern

Der Stolberger SV siegt in der Handball-Verbandsliga im Auswärtsspiel beim TV Rheinbach 2. Nächstes Spiel am Sonntag.

In derHandball-Jugend Landesliga Stolberger SV A – Borussia Brand A 47:27 (21:14): Die Stolberger hatten sich nach dem vorwöchigen Kantersieg gegen Zülpich vorgenommen, bereits im ersten Viertel des Spieles die Weichen zu stellen. Über ein 4:0 in der siebten Minute und ein 9:2 in Minute 13 schienen die Weichen gestellt. Danach zeigten sich aber Schwächen in der Deckungsarbeit, die die Brander mit zunehmender Zeit besser ins Spiel brachten. So stand am Ende der ersten Halbzeit ein verdientes, aber etwas mühsam wirkendes 21:14 an der Anzeigetafel.

Die Stolberger hatten sichtlich Spaß am Tempo nach vorne, das Tempo in der Rückwärtsbewegung war eher ausbaufähig. Immer wieder setzen sich die Stolberger entweder in der ersten Welle, oder im 1:1 Spiel durch. Während man sich vorne beglückwünschte, kamen die Brander öfter durch einfach gespielte schnelle Mitte zum Treffer. Dass am Ende ein sicherer Vorsprung von 20 Toren und das zweite Spiel mit erzielten 47 Toren in Folge stand, ist sicherlich ein Zeichen der Offensivqualitäten des 2001er Jahrgangs. Es fehlt noch die Deckungsabstimmung und ein wenig – so merkwürdig das bei den erzielten Toren klingt – der 100-prozentige Wille zum sicheren Abschluss. Einige Sachen wirken noch zu „verspielt“. Mit drei Siegen und einer üppigen Tordifferenz blickt man respektvoll dem Duell gegen die Indestädter ESG am kommenden Wochenende entgegen. Der Wille, ungeschlagen zu bleiben ist da, dem muss „nur“ der Geist untergeordnet werden. Wenn man bedenkt, dass einer der Schlüsselspieler für eine ganze Saison ausfällt, eine respektable Gesamtleistung.

HVM Männer - Verbandsliga

Der Stolberger SV siegt im Auswärtsspiel beim TV Rheinbach 2. Ungefährdeter 29:17 (16:8) in der Fremde. Den ersten Auswärtssieg konnten die Handballer des Stolberger SV bei der Partie in Rheinbach einfahren. Dabei genügte dem Team eine ordentliche Defensivleistung und eine eher durchschnittliche Performance im Angriff, um den Gegner stets zu kontrollieren. Der Gastgeber rannte sich von Beginn an in der gut organisierten Abwehr fast bis zum Zeitspiel fest, war dann zu 1:1-Aktionen gezwungen oder musste sich Würfe aus dem Rückraum nehmen, die nur selten ihr Ziel fanden. „Rheinbach hatte an diesem Tag nicht die Mittel, um uns zu gefährden. Spielerisch bemerkte man eine große Verunsicherung und eine noch fehlende Abstimmung. Leider konnten wir aus Ballgewinnen nicht immer Kapital schlagen, doch bei regelmäßig vorgetragenen Zwei-Minuten-Angriffen des Gegners agiert man irgendwann nicht mehr so zielstrebig“, so Trainer Bernd Schellenbach. Diese konnte der Gast mit 16:8 für sich entscheiden. Die zweite Hälfte plätscherte ohne große Änderungen vor sich hin, wobei der SSV merklich mehrere Gänge zurückschaltete und Rheinbach in mehr Abschlusssituationen kam. Für das morgige Heimspiel um 18.15 Uhr gegen die HSG Siebengebirge zwei muss sich die Mannschaft steigern.

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