Stolberg: „Stolberg goes“: Die zehnte Auflage wird ein „Best of“

Stolberg: „Stolberg goes“: Die zehnte Auflage wird ein „Best of“

Das Kupferstädter Kulturfestival „Stolberg goes ...“ wird in seiner zehnten Auflage nicht unter einem Ländermotto stehen. „Der zehnte Geburtstag des Festivals ist eine gute Gelegenheit, die bisherigen neun Auflagen Revue passieren zu lassen“, erklärt Bürgermeister Tim Grüttemeier, dass es vom 3. bis 5. Juni 2016 ein „Best of Stolberg goes“ geben werde.

Wegen des großen Erfolgs von „Stolberg goes Irland“ und der immensen Nachfrage beginne auch das kommende Festival am Freitagabend mit einer Irish-Pub-Night in der Altstadt, beschreibt Kulturmanager Max Krieger: „Am Samstag und dem verkaufsoffenen Sonntag wird dann sehr vielseitige Kultur in der Kupferstadt erlebbar sein, denn alle Partnerländer beziehungsweise Mottos werden vertreten sein. Dabei setzen wir besonders auf die Highlights.“

Von den präsentierten Höhepunkten aus Mottos wie Brasilien, Afrika, USA, Euregio oder zuletzt Irland verspricht Krieger sich eine hohe Publikumsgunst. „Zehntausende Menschen haben die Kulturfestival-Reihe schon erlebt. Das ,Best of‘ ist auch ein großes Dankeschön an die Besucher und die Akteure, die „Stolberg goes“ zu dem gemacht haben, was es ist“, betont der Erste Beigeordnete und Kulturdezernent Robert Voigtsberger.

Bei dem „Best of“ mit von der Partie sei selbstverständlich auch wieder der Hauptsponsor, um freien Eintritt zu allen Veranstaltungen möglich zu machen, sagt Axel Kahl von der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH: „Wir engagieren uns nach wie vor sehr gerne für unseren Standort Stolberg. Die Stadt liegt uns sehr am Herzen, und ein Kulturfestival für alle Menschen zu unterstützen, ist eine tolle Möglichkeit, unseren Kunden ,Danke‘ zu sagen.“ „Stolberg goes“ habe auf die Kupferstadt und die Region eine positive Wirkung, meint Kahl: „Für Stolberg ist es wichtig, die Menschen in die Innenstadt zu ziehen. Und an Veranstaltungen in der Nähe teilzunehmen und dabei gemeinsam Spaß zu haben, ist für unsere gesamte Region gut.“

Während an der Konzentration auf die Altstadt festgehalten werden kann, ist das „Best of“ allerdings von der Umgestaltung des Kaiserplatzes betroffen — eine Großveranstaltung mit Publikumsmagnet wie das Konzert der „Commitments“ soll es aber dennoch geben, erläutert Grüttemeier: „Wir überlegen, ob eine solche Veranstaltung auf dem Willy-Brandt-Platz stattfinden kann. Dessen Kapazität könnte durch Sperrungen und Einbeziehung des Straßenbereiches so vergrößert werden, dass Bühne und viel Publikum dort hin passen.“

Was die Zukunft von „Stolberg goes“ ab 2017 angeht, sind Kulturmanager, Bürgermeister und Kulturdezernent sich einig: „Das Festival bleibt Stolberg erhalten“, bekräftigt Grüttemeier. Voigtsberger pflichtet bei: „Das Kulturfestival hat einen hohen Stellenwert und zurecht seinen festen Platz im Stolberger Veranstaltungskalender.“ Ob das Festival nach dem „Best of“ wieder unter Ländermottos stehen wird, ließen Bürgermeister, Beigeordneter und Kulturmanager zunächst offen.

(dim)
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