Stolberg: Stefan Kämmerling nimmt Axel Wirtz als Sündenbock ins Visier

Stolberg: Stefan Kämmerling nimmt Axel Wirtz als Sündenbock ins Visier

Der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Wirtz ist zum personifizierten schwarzen Sündenbock für Mängel in Stolberg gemacht worden, die die Sozialdemokraten der Landesregierung zur Last legen.

Bei einer „Politikwerkstatt” seines Herausforderers Stefan Kämmerling beklagten ein Dutzend anwesende Genossen, dass Wirtz sich nicht ausreichend für die Belange der Kupferstadt in Düsseldorf eingesetzt habe.

Verzögerungen beim Ausbau der L238n zwischen Eschweiler und Stolberg, kein Fortschritt bei einem Kreisverkehr Nachtigällchen, mangelnde Verkehrssicherheit auf der L12 im Ortsdurchgang Breinigerberg sowie im Kreuzungsbereich mit den Kreisstraßen 13/14 wurden dem Abgeordneten zur Last gelegt.

In die Rolle des nachhaltigen Kümmerers um die kleinen und großen Sorgen aller Stolberger in Düsseldorf empfahl sich dagagen Stefan Kämmerling als Landtagskandidat der SPD, der intensiv um Erststimmen wirbt. Unterstützt wurde er dabei von Martin Schulz, dem Vorsitzende der SPD im Kreis und der sozialistischen Fraktion im Europa-Parlament.

„Wer will, dass sich etwas ändert, muss für eine andere Politik im Land sorgen”, markierte Schulz, der prophezeite: „Der Wahlkreis ist gewinnbar”.

Mehr von Aachener Zeitung