Städteregion teilt weitere Maßnahmen an der Inde mit

Weitere Maßnahmen an der Indeaue: Städteregion teilt weiteres Vorgehen mit

Am Mittwoch hatte es seitens der Städteregion kaum neue Informationen zum weiteren Vorgehen an der Inde gegeben, jetzt hat Pressesprecher Detlef Funken in einer Mitteilung die geplanten Maßnahmen erklärt.

„Das Umweltamt wird weitere Bodenproben nehmen und analysieren“, erläutert Funken. Im Jahr 2018 sollen noch acht weitere Flächen mit 16 Probenahmen untersucht werden. Das geschehe im Rahmen des Altlastenuntersuchungsprogrammes. Für 2019 steht „eine groß angelegte Untersuchung weiterer Grünlandflächen“ auf der Agenda, wie Funken ausführt.

Darunter fallen auch Siedlungsbereiche, Kinderspielflächen sowie Hausgärten. Für die geplanten Untersuchungen im kommenden Jahr habe das Umweltamt die Aufnahme in die Dringlichkeitsliste für Fördermittel der Bezirksregierung Köln beantragt, so Funken.

Weiterhin sollten die betroffenen Eigentümer und Pächter informiert, dabei solle die Empfehlung ausgesprochen werden, auf die Bewirtschaftung der belasteten Flächen bis auf weiteres zu verzichten. Dazu erklärt Funken: „Das Amt für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen wird Futtermittelproben von den betroffenen Flächen auf Dioxinbelastungen hin untersuchen. Sollten diese positiv sein, werden auch die damit erzeugten Lebensmittel überprüft.“

An welchen Stellen genau die nächsten Proben entnommen werden, ist aber weiterhin nicht bekannt.

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