Stolberg: Stadt und Landesbetrieb schließen Baumängel aus

Stolberg: Stadt und Landesbetrieb schließen Baumängel aus

Betrug am Bau durch fehlende Stahlarmierung wie derzeit nicht nur in Köln problematisiert, dürfte in Stolberg kein Thema sein. Zumindest nicht bei städtischen Baustellen.

„Bevor der Beton eingebaut wird, gibt es eine Eisenabnahme”, erklärte Fachbereichsleiter Josef Braun auf Anfrage. Diese sei Bestandteil der Ausschreibungen. Dabei müsse vor Ort der Prüfestatiker den Einbau der Stahlarmierung überprüfen bevor der Beton eingebaut werde.

„Wir kontrollieren ständig”, erklärte auch Bernd Aulmann, Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau, und schließt mit Köln vergleichbare Schäden aus. „Der Landesbetrieb verfügt über eine eigene Bauüberwachung, die beauftragte Firmen streng überwacht.” Im Übrigen sei die in Köln betroffene Firma Bilfinger & Berger seit rund zehn Jahren nicht mehr für den Landesbetrieb tätig gewesen.

Für eine zu den üblichen Bauwerks-Kontrollen zusätzliche Überprüfung bestehe demnach auch kein Anlass - es sei denn, andere Erkenntnisse würden durch Ermittlungsbehörden an den Landesbetrieb herangetragen, so Aulmann. Keine Sorgen macht sich auch der Wasserverband Eifel-Rur: „Das Unternehmen Bilfinger & Berger ist nicht für uns tätig”, erklärte WVER-Sprecher Marcus Seiler auf Anfrage.