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Stolberg: Sportlicher Wettkampf der besonderen Art

Stolberg : Sportlicher Wettkampf der besonderen Art

18 Schülerinnen und Schüler der Realschule I haben dem Schulalltag kurz vor den Ferien ade gesagt und sind zu einem anderthalbtägigen Sportbesuch nach Lille in Nordfrankreich gereist.

Die Region Nord/Pas de Calais hatte wiederum zu einem Cross-Lauf eingeladen, und da zwischen dem Landessportbund und den Sportorganisationen der französischen Region eine Partnerschaft besteht, fahren seit zwei Jahren die Realschule Stolberg und die Gesamtschule Alsdorf zum Wettkampf nach Lille.

Waltraud Mathieu und Wilhelm Braunleder von der Gesamtschule Alsdorf und Günter Scheidt begleiteten die insgesamt 48 Schüler.

Trotz Verspätung klappte alles

Dienstagvormittag startete die Gruppe in Stolberg und war nach rund vierstündiger Fahrt am Zielort. Nach freundlichem Empfang durch den Organisator wurden sie in einem Hotel untergebracht.

Nach typischem französischem Frühstück am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus zum Stadion, wo bei trocken-kaltem Wetter die Starts zunächst verschoben wurden. Mit halbstündiger Verspätung klappte Organisation für die fast 10.000 Teilnehmer dann aber vorzüglich. Die Laufstrecken führten durch das Stadiongelände mit den angrenzenden Nebensportplätzen und waren zwischen 2,2 und 3,2 Kilometer lang.

Reise war „tolle Sache”

Die Schüler aus Stolberg mussten erfahren, dass es nicht so einfach ist, sich gegen internationale Konkurrenz durchzusetzen, konnten aber insgesamt mit ihren Platzierungen zufrieden sein.

Die beste Ergebnisse erzielte bei den Jungen die Mannschaft aus dem Jahrgang 1989, die 14. von 29 gewerteten Teams wurde. Die beste Leistung erbrachte Dominik Lenzen aus der Klasse 8d, der Platz 28 unter 413 Startern belegte. Melanie Erger wurde 112. im Kreise von 322 starken Konkurrentinnen.

Fazit der Reise: Es ist eine tolle Sache, wenn Schüler durch diese Art von Unterricht Sprache und Sport verbindend miteinander erleben können. Außerdem stellten die Stolberger fest, dass in Frankreich mehr Disziplin erwartet wird und es sich lohnt, für solche Wettkämpfe regelmäßig zu trainieren.