Stolberg: Spielgeräte für das Hallenbad

Stolberg: Spielgeräte für das Hallenbad

Durch den Kauf von drei Wasserspielgeräten zum Preis von insgesamt gut 5000 Euro sollen die Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten von Kindern mit Handicap im Hallenbad Glashütter Weiher erweitert werden.

Behindertenbeirat und Stadtverwaltung haben sich darauf verständigt, die Kosten mit Erträgen der Hubertine-Heine-Stiftung zu decken.

Die Stolbergerin hatte der Stadt ein Haus und ein Grundstück vererbt - verbunden mit der Auflage, das Vermögen zugunsten behinderter Kinder einzusetzen.

Konkret geht es dabei um die Verwendung der Zinserträge des zwischenzeitlich kapitalisierten Stiftungsvermögens. Dieses waren nach einem Beschluss des Behindertenbeirates seit 2009 angespart worden, um nun größere Anschaffungen tätigen zu können. Derzeit steht ein Gesamtbetrag von rund 11 000 Euro zur Verfügung.

Mit den Spielgeräten in der Schwimmhalle sollen Kinder mit Handicap zukünftig unter mehreren Gesichtspunkten gefördert werden. „Das Medium Wasser hat durch seinen Auftrieb und die Schwerelosigkeit einen bewegungsauflösenden Charakter”, betont Willi Seyffarth.

Gerade Kinder mit starken Einschränkungen könnten deshalb im Schwimmbad besondere Erfolgserlebnisse erfahren und dabei Ängste abbauen und Hemmungen überwinden, so der zuständige Fachbereichsleiter.

Bei den vorgesehenen Geräten geht es um ein Wassertrampolin, eine Rutsche und einen Wasserlaufweg. Der Sportausschuss wird sich in seiner nächsten Sitzung am 20. März mit dem Thema beschäftigen.

Um die mögliche Verwendung der verbleibenden Summe wird sich indes zunächst der Behindertenbeirat kümmern. Im Gespräch ist die Anschaffung von behindertengerechten Spielgeräten. Allerdings gibt es hinsichtlich des Standortes noch Klärungsbedarf mit der Stadtverwaltung.

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