Stolberg-Liester: SPD: Vor Stadtteilerneuerung alle mit einbeziehen

Stolberg-Liester: SPD: Vor Stadtteilerneuerung alle mit einbeziehen

Eine generationenübergreifende Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung verschiedener Institutionen fordert die SPD hinsichtlich der Quartiersentwicklung im Stadtteil Liester.

Daher hat die Fraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, einen Prozess nach Vorbild der Planungsinitiativen in Büsbach oder Donnerberg zu initiieren. „Im Koalitionsvertrag ist der Bereich Liester als ein Quartier mit besonderem Bedarf zur Stadtteilerneuerung abgebildet, und erste Mittel stehen schon im 2015er Haushalt bereit. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, dass es in dem Stadtteil keine Inter­essengemeinschaft oder tragende Vereine gibt“, erklärt Heinrich Offermann. Umso wichtiger sei es, das bürgerschaftliche Engagement vor Ort zu fördern, betont Rolf Engels: „Es gilt nicht nur, mittelfristig strukturelle Defizite zu beheben, sondern auch das soziale Umfeld, also die Menschen dabei mitzunehmen.“

Der Planungsprozess zur Neugestaltung des zentralen Geschwister-Scholl-Platzes solle genutzt werden, um Anwohner und deren Ideen und Wünsche in die Umsetzung einzubeziehen. „Da die Stadtteilerneuerung in mehreren Stufen über einen längeren Zeitraum geschehen wird, ist es wünschenswert, dass die Bürger auch langfristig daran beteiligt werden“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Wolf, dass „auch Institutionen wie zum Beispiel das Jugendamt, der Integrationsrat, die Pfarre, die Schulen sowie das Sozialamt an der Quartiersentwicklung teilhaben, um die soziale Komponente zu betonen.“

(dim)