Stolberg-Schevenhütte: SPD empört über Vorlage zum „Backofen“

Stolberg-Schevenhütte: SPD empört über Vorlage zum „Backofen“

„Wir weisen die Absicht der Verwaltung entschieden zurück, die Straße ,Zum Backofen‘ zu sanieren und die Anwohner zu KAG-Beiträgen heranzuziehen“, erklärt Toni Grendel gegenüber unserer Zeitung.

„Es ist falsch, wenn die Verwaltung sich bei ihrem Vorschlag auf einen Antrag der SPD beruft“, sagt das SPD-Ratsmitglied aus Schevenhütte und erinnert an den Antrag seiner Fraktion vom Mai, der auf den Zustand des „Backofens“ nach Abschluss des Neubaues der Wehebachbrücke Bezug nimmt. In Folge „ist die Straße ,Zum Backofen‘ bis zum Feuerwehr-Gerätehaus instandzusetzen‘, formulierte die SPD.

Die Straße sei „als Folge der Baumaßnahmen bis zum Feuerwehr-Gerätehaus marode“. Der Bauherr der Wehebachbrücke habe die Straße nur wenige Meter hinter der Brücke mit einer neuen Teerdecke versehen. „Dies ist unzureichend, da die Straße bis zum Feuerwehr-Gerätehaus stark beschädigt ist“, so Grendel weiter.

Mit „völligem Unverständnis“ würden die Anlieger und die SPD die Absicht der Verwaltung zur Kenntnis nehmen, dass die Straße nicht unter Kostenbeteiligung des Brückenbauherrn instand gesetzt, sondern komplett erneuert werden soll. Dies soll zu Anliegerkosten in Höhe von circa 400.000 Euro führen. „Dies hat die SPD-Fraktion nicht beantragt“, so Grendel weiter. Deshalb werde die SPD diesen Beschlussvorschlag ablehnen.

„Wir fordern die Verwaltung erneut auf, einen Beschlussvorschlag im Sinne unseres Antrages und somit im Interesse von Schevenhütte zur Abstimmung zu stellen“, postuliert der Ratsherr aus diesem Stadtteil.