Stolberg: Sparkassen-Cup: Platz 16, aber zufrieden

Stolberg: Sparkassen-Cup: Platz 16, aber zufrieden

Dass das Hallenbad Glashütter Weiher am Wochenende Austragungsort für den Staffelwettkampf des Schwimmbezirkes Aachen war, freute nicht nur Josef Kreus, Vorsitzender des örtlichen Schwimmvereins.

„Die Beteiligung ist hervorragend. In der achtjährigen Geschichte des Wettbewerbs hatten wir noch nie so hohe Teilnehmerzahlen. Mit sechs 25 Meter-Bahnen bietet die Stolberger Halle ideale Bedingungen. Vergleichbares gibt es nur in Jülich und in der Aachener Osthalle”, lobte der Bezirksvorsitzende Ulrich Funken, der das schwache Abschneiden der Kupferstädter Mannschaft, der am Ende nur Rang 16 unter 17 Startern blieb, nicht tragisch fand.

„Die Stolberger haben viele Nachwuchsschwimmer, die noch viel erreichen können. Eine größere Bedeutung hat die Zusammenarbeit von Jung und Alt”, versicherte Funken, der damit die Zusammenstellung der Schwimmstaffeln ansprach, die sich aus Teilnehmern unterschiedlicher Altersjahrgänge und.

An den Staffeln, die sich jeweils über vier Mal 50 Meter Rücken-, Brust-, Freistil-, Schmetterling- und Lagenschwimmen bewähren mussten, waren sowohl Jungen wie Mädchen beteiligt. Teilnahmebedingung war zudem, dass jede Mannschaft aus fünf Jungen bzw. fünf Mädchen bestand und dass jeder Aktive gleich zwei Mal an den Start ging. Groß war auch die Altersspanne. Sie reichte von elf bis 42 Jahre. Allerdings war die Mehrzahl der Teilnehmer zwischen 14 und 18 Jahre alt.

Gleich vier Vereine kamen beim „Sparkassen-Cup” aus der benachbarten Kaiserstadt, je drei Mannschaften hatten den Weg aus Düren, Herzogenrath und Eschweiler nach Stolberg gefunden.

Josef Kreus war über den vorletzten Platz keinesfalls traurig. „Das kann immer mal passieren”, versicherte der Vorsitzende des Stolberger SV, der als Grund den nicht korrekt ausgeführten Beinschlag eines Teilnehmers angab. Das habe dazu geführt, dass eine Staffel disqualifiziert worden sei und das Zeitergebnis der Kupferstädter negativ beeinflusst wurde.

Aufsehen hatte die Wasserballvorführung der Stolberger erregt. Denn die Kupferstädter hatten die Wettkampfpausen dazu genutzt, um ihren Gästen Elemente aus dem Techniktraining und den unterschiedlichen Spielzügen zu demonstrieren. Auch die Tatsache, dass die im April 2008 nach einer Sanierungsphase von 16 Monaten wiedereröffnete Halle bei den Teilnehmern anerkennende Zustimmung fand, registrierten die Gastgeber mit Genugtuung.

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