Sozialarbeit spielt in Stolberg wichtige Rolle: Stellen entfristen

Schulsozialarbeit : Verwaltung will vier Stellen entfristen

Mit dem Thema Schulsozialarbeit beschäftigte sich nun der Kinder- und Jugendausschuss. Dabei ging es um die Umwandlung von befristeten Stellen in vier Planstellen im Stellenplan 2020 – darunter eine Stelle in Vollzeit und drei Stellen in Teilzeit (zwei Mal 50 Prozent und einmal 0.67 Prozent).

So wolle man langfristig eine Sicherung dieser qualitativ hochwertigen sozialen Arbeit gewährleisten, heißt es von Seiten der Verwaltung.

Der derzeitige Personaleinsatz umfasst insgesamt 3,69 Vollzeitäquivalente. Eine Fachkraft kümmert sich um die Grunsschule Höhenstraße (25 Prozent), Grundschule Hermannstraße (25 Prozent), Grundschule Atsch (35 Prozent). Eine weitere Fachkraft ist für die Grundschule Büsbach da, eine dritte Fachkraft kümmert sich um die Schüler der Grundschule Grüntalstraße (65 Prozent) und der Grundschule Prämienstraße (35 Prozent). Für die Kuperstädter Gesamtschule (40 Prozent), die Willi-Fährmann-Schule (25 Prozent) und die Jugendberufshilfe Bergstraße (35 Prozent) ist die vierte Fachkraft zuständig. Eine fünfte Fachkraft kümmert sich um die Grundschule Mausbach (35 Prozent), die Städtische Gesamtschule Auf der Liester (25 Prozent) und die Realschule Mausbach (40 Prozent).

Die Finanzierung sieht wie folgt aus: Für 2019 sind 269.898,99 Euro und für 2020 insgesamt 302.941,54 Euro nötig. Der Anteil an Projektmitteln beträgt jährlich 15.000 Euro. Bis einschließlich 2020 wurden Landesmittel in Höhe von 158.340 Euro bewilligt. Im kommunalen Haushalt müssten für 2019 insgesamt 138.55,99 Euro und für 2020 Mittel in Höhe von 144.601,54 Euro berücksichtigt werden.

Den Familien würde ein konstantes, verlässliches und nachhaltiges Beratungs- und Unterstützungsangebot vorgehalten. 2018 wurden 848 Kinder durch die Fachkräfte betreut. Die Anzahl ist im Vergleich zu 2015 um 180 Prozent gestiegen. Zudem nahmen 792 Familien die Unterstützung im Bereich Bildung und Teilhabe wahr. Auch den Schulen und Fachkräften würde man so eine Planungssicherheit für die Zukunft geben.

Durch das Erreichen des Rentenalter werden zum 31. Dezember dieses Jahres und zum 28. Februar 2020 zwei Mitarbeiterinnnen ausscheiden. Zum 31. Januar dieses Jahres gab es zudem eine Kündigung – aufgrund eines extermen unbefristeten Stellenangebots. So sollen für das Jahr 2021 Kosten in Höhe von 308.000 Euro und für das Jahr 2022 insgesamt 314.500 Euro anfallen. Ob es auch über das Jahr 2020 hinaus weiterhin Mittel vom Land geben wird, steht noch nicht fest. Der Ausschuss stimmte zu.

(se)
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