In der Stadtbücherei: Sommer-Lese-Rallye im Zinkhütter Hof

In der Stadtbücherei : Sommer-Lese-Rallye im Zinkhütter Hof

Lesen erweitert den Wortschatz, fördert das Einfühlungsvermögen, gibt Einblick in das Leben anderer und entfaltet Verständnis füreinander. Und gelesen wird in Stolberg erfreulich viel. Insgesamt 500 Bücher wurden alleine von den 167 Schülern sowie einem Kindergartenkind während der 11. Sommer-Lese-Rallye gelesen.

Thomas Meirich von der Stadtbibliothek, die diese Ferienaktion ausgerichtet und zur Abschlussveranstaltung in den Zinkhütter Hof eingeladen hatte, machte in seiner Begrüßung deutlich, dass es auch ihm und seinen Ehrenamtlern - Barbara Bisping-Bau, Ny-Tin Nygun, Gottfried Frings, Helma Prössl und Daniela Priester - von Mal zu Mal mehr Spaß mache, den spannenden und lustigen Geschichten der Kinder zuzuhören.

Der Diplom-Bibliothekar bedankte sich bei den Sponsoren, mit deren Hilfe 186 neue Bücher für die Sommer-Lese-Rallye angeschafft werden konnten.

Um am Ende eine Urkunde plus Gutschein für Bücher und Schreibwaren sowie ein Päckchen Buntstifte zu erhalten, mussten die Kinder der zehn Stolberger und vier Aachener Grundschulen sowie der Unterstufen der weiterführenden Schulen in den Ferien mindestens drei Bücher entleihen, lesen und den Inhalt einem Ehrenamtler erzählen. Viele Kinder hatten es sogar auf sechs Bücher gebracht. Zu dem beliebten Lesematerial zählten unter anderen „Die drei Fragezeichen“, „Das magische Baumhaus“, „Bibi und Tina“, „Major Tom“, „Uli Unsichtbar“ oder „Der Kornblumenhof“.

Mit dem namentlichen Aufruf der Kinder durch Mitarbeiter der Stadtbücherei und der Übergabe der Urkunden durch die Ehrengäste war es aber an diesem Tag allein nicht getan. Die Kinder und ihre Eltern sowie Großeltern kamen noch in den Genuss des Theaterstücks „Oh, wie schön ist Panama“ nach dem Kinderbuch von Janosch des Kindertheaters Trotz-Alledem aus Bielefeld. Volker Rott (Bär), Christina Seck (Tiger) und Salina Sahrhage (alle anderen Rollen) verstanden es, auf ihrem weiten, weiten Weg nach Panama die Kinder zu fesseln und mitzunehmen.

Die Botschaften für die Stolberger waren, dass wer einen Freund hat, in der weiten Welt, sich vor nichts zu fürchten braucht. Die Welt zu erkunden und sich in Gefahr zu helfen sei genauso wichtig, die eigene Umgebung einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und sich von ihrer Schönheit gefangen nehmen zu lassen.

(mlo)
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