Stolberg: SG Stolberg sucht Lösung für Sportplatz

Stolberg: SG Stolberg sucht Lösung für Sportplatz

Am Freitag treffen sich Vertreter der Verwaltung und die Spitzen des Fußballvereins SG Stolberg, am 17. November wird das Thema in der Sitzung des Hauptausschusses besprochen.

Es geht um die zukünftige Sportanlage des Fusionsvereins, der im Frühjahr aus Adler Werth und dem SV Gressenich entstanden ist.

Die Stadt will der SG in dieser Frage helfen, das sagte Stadtsprecherin Petra Jansen auf Anfrage. Allerdings geht man bei der Stadt davon aus, dass Fusionsvereine sich - dem Beispiel des VfL Vichttal folgend - von einem ihrer Plätze trennen, damit dieses Gelände durch die Stadt verkauft werden kann.

Das Problem bei der SG: Versilbern könnte man nur das Grundstück am Bovenheck, also den ehemaligen Sportplatz des SV Gressenich. Deshalb hat sich der Vorstand der Sportgemeinschaft in seinen bisherigen Plänen auf einen Ausbau der Platzanlage in Werth kapriziert.

Dort jedoch müssten nicht nur hohe Umweltauflagen umschifft werden, um neben dem Rasen einen zusätzlichen Kunstrasen zu errichten, man bräuchte auch ein komplett neues Sportheim.

„Wir wollen jetzt darüber reden, wie es weitergeht”, sagt SG-Vorsitzender Axel Wirtz. Als Alternative diskutiert wird bei der SG derzeit die Möglichkeit, zwei Anlagen zu behalten, nämlich den Werther Platz so wie er ist, und auf der Gressenicher Asche einen Kunstrasen zu verlegen.

Aber: „Die Grundidee ist immer noch, eine Anlage zu verkaufen und auf die andere auszubauen”, so Axel Wirtz. Davon geht man laut Petra Jansen auch bei der Stadt aus: „Der eingeschlagene Weg wird nicht geändert.”

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