Sechstes Klassik-Konzert in Vicht mit Streichquartetten

Vichter Klassik-Konzert : Schubert und Dvorák in der Pfarrkirche zu hören

Ein besonderes Konzert steht am Sonntag, 24. März, ab 17 Uhr in der Vichter Pfarrkirche an. Es ist das sechste Klassik-Konzert seiner Art, mit Hans Horch und Roswitha Kuhnen (beide Violine), Susanne Trinkaus (Viola) und Wolfgang Boettcher.

Die Zuhörer erwarten zwei Streichquartette von Franz Schubert und Antonin Dvorák. Schubert ist den meisten Zuhörern eher als Liedkomponist ein Begriff, aber er hat auch Streichquartette geschrieben, von denen das Streichquartett Nummer 13 in A-moll, Op. 29 (1824), auch „Rosamunde“ genannt, in Vicht zu Gehör gebracht wird.

Das Andante des zweiten Satzes über Schuberts Schauspielmusik zu „Rosamunde“ brachte dem Stück seinen Namen ein. Insgesamt besteht es aus fünf Teilen.

Von allen Kammermusiken Dvoráks ist das String Quartet in F major Op. 96 das kürzeste und einfachste. Ob die Melodik des Werkes wirklich „amerikanisch“, das heißt von der Volksmusik und volkstümlichen Musik der Schwarzen oder gar der Indianer beeinflusst ist, wie immer behauptet wurde, davon mag sich jeder selber überzeugen. Sie könnte ebensogut von der tschechischen Volksmusik entstammen.

Der Eintritt ist frei. Das Konzert dauert circa eine Stunde. Im Anschluss an das Konzert wird – wie bisher auch – Herr Dreuw im Namen der Vichter Pfarrgemeinde zu einem Umtrunk ins Pfarrheim einladen.

(mlo)
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