Stolberg: „Scoping-Termin“: Altstadt wird in Köln zum Thema

Stolberg: „Scoping-Termin“: Altstadt wird in Köln zum Thema

Noch in der Planung sind umfangreiche Schutzmaßnahmen für die Innenstadt,w o der Vichtbach die Altstadt bei einem 100-jährlichen Ereignis überfluten würde. „Das ist eine spannende, große Geschichte“, sagt Thomas Meurer. Und Ende Januar sei man einen Schritt weiter und kläre sich, „ob ich weiter planen darf“, so der Projektleiter beim Wasserverband Eifel-Rur.

Für den Hochwasserschutz hat Meurer im Rahmen der Untersuchung eine Vorstudie erstellt als Basis für eine spätere Umsetzung der Hochwasserschutz-Planung.

Zur Umweltverträglichkeitsprüfung gehört auch ein sogenannter Scoping-Termin. Und dieser Termin steht Ende Januar bei der Bezirksregierung in Köln an. Das Scoping ist nach EU-Richtlinie seit 1997 gesetzlich vorgeschrieben. Vertreter verschiedener Behörden treffen sich dort bereits mit den nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Naturschutzverbänden und eingeladenen Experten. Meurer: „Dieser Termin dient nochmal der genauen Überprüfung.“

Welche vom WVER ausgearbeiteten Varianten ist die umweltverträglichste? Ist diese Frage beantwortet, kann weiter geplant werden. Oberhalb von Stolberg, zwischen Roetgen und Mulartshütte, sollen ein oder zwei Hochwasserrückhaltebecken (HRB) gebaut werden. „Das werden wir machen müssen, um den Hochwasserschutz zu gewährleisten“, sagt Meurer.

Beim Scoping-Termin würden dann die vier vorher untersuchten Standorte für die HRB zur Diskussionsgrundlage gestellt. Wann für das Projekt im mehrstelligen Millionenbereich der erste Spatenstich erfolgen kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.

(ds)
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