Stolberg: Schlemmerwanderung: Heimat mit allen Sinnen genießen

Stolberg: Schlemmerwanderung: Heimat mit allen Sinnen genießen

„Das Konzept der Schlemmerwanderung ist durch die positive Erfahrung aus dem letzten Jahr bestätigt, deshalb haben wir es nur geringfügig modifiziert”, beschreibt Barbara Breuer von der Stolberg-Touristik die zweite Auflage der kulinarischen Tour, die das Erleben von Natur und Geschichte mit regionalen Gaumenfreuden am Christi Himmelfahrt, 13. Mai, verbinden möchte.

Erneut kooperieren vier Kupferstädter Gastronomen mit dem Touristik-Büro, um die Stärken und das hohe touristische Potenzial Stolbergs hervorzuheben: Die beeindruckende Landschaft, die Geschichte der Stadt, Produkte aus der Region und engagierte, hochwertige Gastronomie werden auf der Schlemmerwanderung schmackhaft präsentiert.

Um acht Uhr morgens beginnt der Feiertag mit einem üppigen Frühstücksbuffet im „Romantik Parkhotel am Hammerberg”. Gut gestärkt macht die Gruppe sich nach einem Gläschen Els, auch „Eifelwhisky” genannt, um 9.30 Uhr auf die Wanderung. Geführt von dem Geschichts- und Naturkenner Helmut Schreiber, der zu vielen Themen sein Wissen vermitteln wird, erreichen die Wanderer gegen 12.30 Uhr das „Vichter Landhaus”, wo sie zwischen Eifelforelle auf Bohnengemüse und Spanferkelkotelett mit Blattspinat auswählen und sich mit Eifeler Landbier stärken können.

Dieser erste Teilabschnitt der Wanderung ist mit acht Kilometern der längste, und die Kupferroute beinhaltet anspruchsvolle Höhenunterschiede. Für weniger geübte Wanderer, die trotzdem schlemmen möchten, bietet die Stolberg-Touristik daher alternativ eine Altstadtführung mit anschließender Busfahrt nach Vicht an.

Etwa um 14 Uhr bricht dann die gesamte Gruppe auf, um entlang des Vichttaler Eisenhüttenweges nach drei Kilometern in das Sporthotel „Zum Walde” einzukehren. Dort erwartet sie die hausgemachte Stolberger Museumslikör-Printen-Torte und belebender Kaffee, bevor es auf das letzte, zwei Kilometer lange Teilstück der Wanderung geht. Ziel ist das Solchbachtal, in dem das Museumssägewerk den schlemmenden Wanderern seine Pforten öffnet.

Gegen 18 Uhr bildet das Abendessen im „Landhaus Solchbachtal” den köstlichen Schlusspunkt der Veranstaltung, bei dem die Teilnehmer die Wahl zwischen Schaufelbraten vom Eifeler Weiderind an Jus von Monschauer Senf und Spitzkohl oder Hackbraten im Krautwickel mit Zwiebeljus haben.

Auf den genussvollen Tag in der Natur mit dem Flair der Kupferstädter Historie stoßen die Wanderer mit einem Öcher Lager oder einem Streuobstwiesen-Apfelsaft von der Biologischen Station an.

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