Stolberg-Breinig: Sängertag in Breinig erlebt ein großes Finale

Stolberg-Breinig: Sängertag in Breinig erlebt ein großes Finale

Das Abschlusskonzert im Rahmen des Sängertages des ehemaligen Sängerkreises Aachen, der sich zuvor in den „Chorverband Städteregion Aachen” umbenannt hatte, richtete diesmal das 1. Akkordeon-Orchester Breinig aus.

Der seit 1953 bestehende Traditionsverein organisierte ein beeindruckendes Finale, das durch ein abwechslungsreiches Programm mit einem bunten Strauß ansprechender Melodien überzeugte. Zum Auftakt intonierte das Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Andrea Deserno die Münchener Rhapsodie von Rudolf Würthner und stimmte das Publikum in der gut besuchten Mehrzweckhalle glänzend auf den weiteren Verlauf ein.

Literatur, die durchaus tauglich war, das Motto des Konzerts zu benennen, präsentierte der MGV der Siedlergemeinschaft Donnerberg unter der Leitung von Gerda Fiedler. Am Klavier begleitet von Elke Hoffmann-Kittel, erklang unter anderem aus den geschulten Kehlen der Herren vom Donnerberg „Halleluja, sing ein Lied” und „Freunde, lasst uns singen”.

Das ließ sich der MGV Mausbach nicht zweimal sagen und präsentierte - geleitet von Markus Platzbecker - Jagdlieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das vielsagende Stück „Wer ein Weib freit muss es wissen” und das Volkslied „Zu Lauterbach”. Mit Carl Bohms „Still wie die Nacht” ließen die Mausbacher Sänger ihren Auftritt romantisch ausklingen und übergaben die Bühne dem MGV Büsbach.

Dieser hatte sich unter der Leitung von Josef Otten ein wahres „Schwergewicht” der Literatur für Männerchöre ausgesucht: „Der Gesang der Geister über den Wassern” von Franz Schubert mit dem Text von Johann Wolfgang von Goethe zählt zu den anspruchsvollsten Chorstücken. Bravourös meisterten die Büsbacher Männer den achtstimmigen Gesang zur Klavierbegleitung von Theo Palm.

Spontan dirigierte Irene Hoffmanns anschließend die ebenfalls von Gerda Fiedler geleitete Chorgemeinschaft Gressenich bei dem „Chor der Landleute”. Der gemischte Chor aus Gressenich brachte dem begeisterten Publikum dann ein „Ständchen” von Joseph Haydn, besang den „Frühling” nach Mozart und demonstrierte „den vierstimmigen Chor”, bevor er das Resümee der Veranstaltung vorwegnahm: „Mit Musik geht alles besser” von Werner Bochmann.

Daraufhin bot das Akkordeon-Orchester Breinig die „Ungarischen Tänze Nr. 5 und 6” von Johannes Brahms voller Energie und Leidenschaft dar und bestritt schließlich das große Finale mit allen vier Chören gemeinsam. „Zwischen Don und Wolga” von Adolf Götz erklang es mitreißend durch die Breiniger Halle, bevor das Abschlusskonzert nach über zweistündiger musikalischer Unterhaltung mit dem „Aachener Sängergruß” ein imposantes Ende fand.