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Stolberg: Rockballast steht hoch im Kurs

Stolberg : Rockballast steht hoch im Kurs

Sie sind jung, spielen technisch sauber und verstehen viel von Musik: Die Mitglieder der Aachener Band „Avoid Silence”, die bei „Rockballast” rund ums Burghaus am Samstag den Anfang machen.

Es ist die melodische, ausdrucksstarke Stimme von Sarah Stoelmann und der virtuose Stil der weiteren vier männlichen Bandmitglieder im Alter von 20 bis 34 Jahren, der beim Publikum bestens ankommt. Die Mischung macht´s: Crossover, Rock, Metall, Hardcore, Pop und Fusion haben die Fünf im Gepäck. Die Mehrzahl der 18 Songs sind Eigenkompositionen. Arrangements, in der die Kaiserstädter viel Zeit und Ideen gesteckt haben.

Dass sich dieser Aufwand gelohnt hat, wissen auch die rund 200 Zuschauer zu schätzen, die sich schon eine Stunde nach Eröffnung des Festivals vor historischer Kulisse eingefunden haben und die Band mit reichlich Beifall belohnen.

Bluesrock im Stil von ZZ Top gehört zum Programm der Nachfolgeband, die aus dem mittelbelgischen Landen kommt. Sie bietet mit Sänger Wouter Johnson einen Stimmungsmacher auf, der das Spiel auf der Gitarre perfekt beherrscht und seine Bandkollegen von „Bacon Fat” zu immer wieder zu neuen, aufregenden Rock ´n´ Roll-Melodien hintreibt.

Virtuos präsentiert sich die Band, die zu später Stunde auftritt: „Jim Button„s” ist der Name der Gruppe, die aus Langenfeld bei Düsseldorf angereist ist. Sie versteht ihr Geschäft und präsentiert sich als Rock-Cover-Profi. Rasch springt der Funke über und animiert das Publikum zum Tanzen und Mitgehen.

Partystimmung macht sich unter den mittlerweile 250 Zuschauern breit, und sie geraten im wahrsten Sinne des Wortes schier aus dem Häuschen. Es wird geklatscht, gesungen und ausgiebig getanzt. Angetrieben werden die fünf Männer von Frontmann Thorsten Kuck, der das dargebotene Repertoire originaltreu und authentisch wiedergibt.

Neben einem tollen Musikprogramm haben es Erwin Görres und Marita Matousek als Veranstalter wieder einmal geschafft, ein Generationen übergreifendes Publikum mit einem Flair zu versorgen, das von historischen Mauern und dem freien Blick auf den alten Westturm der Burg lebt.

Des Weiteren wird die Stimmung dadurch verstärkt, dass es Grillgut gibt, eine Getränketheke aufgebaut ist und das Festival unter freiem Abendhimmel stattfindet.

Da stört es auch nicht, dass ab und zu eine kleine Schauer niedergeht. Immerhin bieten die aufgebauten Dächer reichlich Platz und darunter Schutz zu suchen.