Ritzefeld-Gymnasium: Antworten getanzt zu Fragen des Lebens

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Schauspieler des Essener Armada Theaters haben das Stück „Am Strand des Styx“ inszeniert und mit Schülern des Ritzefeld-Gymnasiums einen Work-Shop im Kulturzentrum durchgeführt. Foto: Ritzefeld-Gymnasium

Stolberg. Die Schüler des Ritzefeld-Gymnasiums erlebten Theater im Kulturzentrum Frankental einmal ganz anders: Im Rahmen des Festivals „Auf dem Sprung“, das vom Aachener Verein CulturBazar veranstaltet wurde, inszenierten junge Schauspieler des Essener Armada-Theaters das Theaterstück „Am Strand des Styx“.

Beeindruckend waren die vielfältigen Theatermittel, mit denen dem jungen Publikum des Ritzefeld-Gymnasiums der vermeintliche Gegensatz vom Leben und Sterben vermittelt wurde. Sinnfragen wurden ins Blickfeld der Schülerinnen und Schüler gerückt, die häufig aus dem Alltag verdrängt werden, weil wir scheinbar verlernt haben, mit dem Tod zu leben: Was passiert, wenn wir dem Tod begegnen? Können wir den Tod als Teil des Lebens begreifen? Bietet Vergänglichkeit nicht auch eine Chance für das Leben?

Antwortmöglichkeiten wurden über eine besonders körperbetonte Inszenierung eröffnet, Musik und Tanz wurden kombiniert mit einer mitreißenden schauspielerischen Leistung, tiefgründigen Dialogen und auch dem nötigen Humor.

Die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sich nicht nur beeindruckt, sondern auch äußerst interessiert. In einer Gesprächsrunde im Anschluss an die Aufführung stellten sie viele Verständnisfragen, wollten mehr über den Beruf des Schauspielers erfahren und äußersten auch ihre Bewunderung zur Leistung der Theatergruppe.

Highlight des Theatertages war ein anschließender Workshop, in dem die Schülerinnen und Schüler mit den Profis ein Schauspieltraining absolvieren durften und gelernt haben, den Körper als Ausdrucksmittel zu nutzen, Selbstvertrauen zu gewinnen und einfach Freude am Theaterspielen zu entwickeln und sich selbst sowie die Mitschüler auf diesem Wege einmal ganz anders zu erleben. „Das wollen wir unbedingt noch einmal machen!“, waren sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Tages einig.

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