Stolberg: Reitturnier auf Gut Hassenberg: Dunja Reul zieht Bilanz

Stolberg : Reitturnier auf Gut Hassenberg: Dunja Reul zieht Bilanz

Der Höhepunkt des diesjährigen Sommerreitturniers auf dem Büsbacher Gut Hassenberg war sicherlich die Prüfung im Springen der Klasse S. Im Interview erzählt die Vorsitzende des Büsbacher Reitvereins Dunja Reul vom Turnier.

Frau Reul, wie zufrieden sind Sie mit dem Turnier?

Reul: Sehr zufrieden. Das Wetter hat Gott sei Dank dazu beigetragen, dass wir alle Prüfungen im Zeitplan durchführen konnten. Bis zu 1200 Reiter sind an diesem Wochenende in verschiedenen Disziplinen an den Start gegangen. Neben den Springprüfungen spielte auch die Dressur bis zur Klasse M eine große Rolle.

In einem vorherigen Gespräch betonten Sie, dass Ihnen die Anregungen der Teilnehmer und Zuschauer wichtig sind. Wie fielen die Rückmeldungen in diesem Jahr aus?

Reul: Die Rückmeldungen fielen sehr positiv aus. Die Reiter waren vor allem mit den Böden sehr zufrieden. Nachdem im vergangenen Jahr bereits der Dressurabreiteplatz erneuert worden ist, erfolgte nun die komplette Erneuerung des Vorbereitungsplatzes für die Springen. Auch der eigentliche Springplatz wurde professionell gepflegt, auf dem beispielsweise das S Springen stattfand. Die Bedingungen haben den Reitern natürlich sehr gefallen.

In diesem Jahr fand ein Springen der Klasse S statt. Ist das für das nächste Jahr wieder geplant?

Reul: Das Springen der Klasse S ist auf jeden Fall bei allen gut angekommen. Die Klasse S kann längst nicht von jedem Reiter gemeistert werden, da sie die anspruchsvollste im Springreiten ist. Daher sind wir stolz darauf ein solches Springen wieder anbieten zu können.

So konnten wir Teilnehmer weit über die Stadtgrenzen hinaus für unser Turnier begeistern, beispielsweise aus dem Kölner- und Heinsberger Raum. Wir haben also auch für das wieder eingeführte Springen der Klasse S ein rundum positives Feedback erhalten.

Deshalb wollen wir das Springen auch im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder anbieten. Es wäre natürlich toll, wenn die Starter, die mit einem positiven Erlebnis nach Hause fahren, auch ein wenig Werbung für unser Turnier machen könnten.“

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