Stolberg: Rechte will an Kartagen demonstrieren

Stolberg: Rechte will an Kartagen demonstrieren

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die rechte Szene mit insgesamt sechs Aufmärschen Stolberg beeinträchtigte, hat der Dürener NPD-Kreisvorsitzende Ingo Haller bei der Polizei zwei weitere Kundgebungen für dieses Jahr angemeldet.

Er will erneut und entgegen aller Appelle der Eltern den tragischen Tod eines 19-jährigen Berufsschülers für die politische Propaganda missbrauchen. Demnach plant Haller für den Abend des Karfreitags, 2. April, einen Fackelmarsch und für den Karsamstag, 3. April, eine größere Kundgebung.

„Das Bündnis gegen Radikalismus bereitet bereits eigene Veranstaltungen vor, um den rechten Aufmarsch möglichst zu unterbinden”, erklärte Ferdi Gatzweiler auf Anfrage. Für Montag hat der Bürgermeister die Fraktionsvorsitzenden zu einem Besprechung eingeladen, um das weitere Vorgehen abzusprechen.

Ebenfalls ihre Vorbereitungen aufgenommen hat die Aachener Polizei, um die Sicherheit in Stolberg zu gewährleisten.

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