RC Dorff kämpft bei Radtourenfahrt (RTF) mit dem Wetter

RC Dorff fährt im Regen : Das Wetter verhindert eine große Radtourenfahrt

Statt 700 Radfahrern kamen zur diesjährigen Radtorenfahrt nur 140 Radler. Im Parcours konnten Kinder ihre Geschicklichkeit beweisen.

„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Diese Spruchweisheit hätte dem RC Dorff für sein Radtourenfahren (RTF) am Samstag genützt. Der ganze Morgen war verregnet und kalt, erfahrungsgemäß kein gutes Wetter, um im Fahrradsattel unterwegs zu sein.

So kamen nur die ganz Harten zum Radeln nach Dorff — 104 Radler statt wie bei gutem Wetter über 700. Gekommen sind vor allem die Mitglieder des Vereins „Big Challenge“ aus den Niederlanden, die mit 21 Fahrern die größte Gruppe stellten. Sie müssen Bergtouren trainieren, um die „große Herausforderung“ — sechs mal Alpe d`Huez an einem Tag hochfahren — meistern zu können.

Sie waren von der geänderten Strecke in die Eifel und durch Ostbelgien mit maximal 158 km begeistert und wollen, wie in den letzten Jahren der RTF des RC Dorff treu bleiben.

Eine weitere starke Gruppe waren die Jüngsten, die mit Matschhosen gewappnet, in Begleitung ihrer Eltern von zwei Guides des Vereins über verkehrsarme Wege durch die Landschaft um Breinig geführt wurden. Vorher nutzten viele von ihnen die Gelegenheit, ihre Geschicklichkeit auf einem Parcours unter Anleitung von Fachleuten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) zu testen.

Nach dieser Anstrengung war die Verpflegung auf dem Schulhof Stefanstraße, mit der Cafeteria sowie dem Grillstand sehr willkommen. So hatten am Ende alle Beteiligten Freude und waren bei inzwischen trockenem Wetter und teilweisem Sonnenschein stolz auf die gefahrenen Kilometer.

Die nicht verbrauchten Lebensmittel übergab der RC Dorff der Stolberger Tafel. Mehr über den RC Dorff und seine regelmäßigen Ausfahrten, zu denen auch Gäste eingeladen sind, findet man unter www.rc-dorff.de.

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