Puppentheater gastiert in Stolberg

Puppentheater „Der kleine Drache“ : Und dann kann die Prinzessin doch noch gerettet werden

Wird Prinzessin Anna aus den Händen des bösen Zauberers Zaburacci befreit werden können? Und welche Rolle spielt der kleine Drache Kasimier in der Geschichte? Diese bangen Fragen stellten sich die kleinen und großen Besucher des Stückes „Der kleine Drache“, das von „Richters-Figurentheater“ nun im Kulturzentrum Frankental aufgeführt wurde.

Der König selbst hattte da wenig Hoffnung, denn er hatte zuvor bereits viele tapfere Ritter vergeblich in die Mission entsandt, seine Tochter, die sich aus Leichtgläubigkeit in die Situation brachte entführt zu werden, zu retten. Aber er hatte nicht mit dem schlauen Kasper gerechnet. Dieser war sich sicher, es zu schaffen, denn er hatte alle Theaterbesucher auf seiner Seite, die ihn unterstützten.

Bevor er sich jedoch gemeinsam mit ihnen in das Abenteuer stürzte, ließ er sich von den Kindern versprechen „niemals so unvorsichtig zu sein, sich auf Versprechungen fremder Menschen einzulassen, egal welche verlockenden Angebote sie auch machen“. „Ihr würdet euren Eltern große Sorgen machen“, mahnte er.

Bei seiner Suche standen die Kindern dem Kasper tatkräftig mit Klatschen, Zurufen und Warnungen zur Seite. Außerdem entpuppte sich der kleine Drache Kasimier nicht als gefährlicher Feind, sondern als Freund und Verbündeter. War er doch selber auch ein Opfer des Zauberers. Mit Hilfe von List und dem Böses abwendenden Feenkraut konnten die beiden die Prinzessin schließlich aus ihrer Gefangenschaft befreien und alle atmeten erleichtert auf.

Die Besucher freuten sich, dass Kasper am Ende reichlich belohnt wurde und konnten die Hoffnung mitnehmen, dass „Gutes belohnt und Schlechtes bestraft wird“. Aus Dankbarkeit für die großartig geleistete Hilfe durften sich die Kinder im Anschluss an das Puppenspiel mit den tollen Figuren fotografieren lassen. Dies ließen sich die kleinen und großen Besucher dann auch nicht zwei Mal sagen.

(abu)
Mehr von Aachener Zeitung