Stolberg: Puffer zur Unterbringung zugewiesener Flüchtlinge

Stolberg: Puffer zur Unterbringung zugewiesener Flüchtlinge

Auch wenn die Propst-Grüber-Schule zum 29. Februar als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes geschlossen wird, soll sie weiterhin für die Aufnahme von Flüchtlingen vorgehalten werden.

Einstimmig beschloss der Hauptausschuss die Fortführung des Betriebes zur vorübergehenden Unterbringung von zugewiesenen Flüchtlingen; heute soll der Vergabeausschuss die Betreuung der Einrichtung beauftragen.

Aus Sicht der Stadtverwaltung ist die Aufrechterhaltung der Kapazitäten erforderlich, um die Flüchtlinge zuerst unterbringen zu können, die der Stadt zugewiesen werden. Von der Propst-Grüber-Schule aus sollen die Menschen dann möglichst zügig in normale Wohnungen vermittelt werden.

Beigeordneter Robert Voigtsberger spricht deshalb auch von einer Pufferfunktion.

Derzeit leben 58 Personen in der Einrichtung auf der Liester — sowohl Flüchtlinge des Landes wie auch die von der Stadt unterzubringenden Asylbewerber.

Ab 1. März wird die bis zu 120 Personen fassende Unterkunft dann ausschließlich durch die Stadt belegt.

(-jül-)