Stolberg-Mausbach: Positives Zwischenfazit in der Realschule Mausbach

Stolberg-Mausbach: Positives Zwischenfazit in der Realschule Mausbach

Der Bürgermeister sieht einen Meilenstein zur langfristigen Sicherung des Standortes”, die Schulleiterin sieht die Chance, ein „völlig anderes, ganzheitlich ausgerichtetes Lernkonzept” zu verwirklichen. Widersprüche ergeben sich aus den beiden Aussagen aber nicht.

Denn Ferdi Gatzweiler und Charlotte Eßer sind sich einig, dass die Realschule in Mausbach dank der Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebes ein Erfolgsmodell ist. „Schüler, Eltern und Lehrer sind gleichermaßen begeistert”, hat Eßer im Gespräch mit unserer Zeitung nach den ersten sieben Wochen und vor Beginn der Herbstferien ein ausgesprochen positives Zwischenfazit gezogen.

48 Kinder kommen seit Schuljahresbeginn in zwei Klassen der Stufe 5 in den Genuss des gebundenen Ganztages. Montags, mittwochs und donnerstags steht Unterricht bis 15.45 Uhr auf dem Programm, am „kurzen” Dienstag wird bis 15 Uhr eine Betreuung angeboten. Lediglich am Freitag ist für alle Beteiligten mittags Schluss.

„Die Eltern haben sich bewusst für eine verlässliche Versorgung ihrer Kinder entschieden”, verweist Konrektorin Hanneli Frauenrath auf einen der Vorteile, den die Umstellung mit sich bringt. „Dazu gehört auch, dass im Ganztag jede Stunde vertreten wird.” Für Charlotte Eßer bedeutet Ganztagsschule aber noch weit mehr als eine ausgedehnte Betreuung. „Ganztag ist die Antwort auf die Veränderung der Gesellschaft”.

Zwei Schlüsselbegriffe werden immer wieder genannt: „Kompetenzen” und „Kontakte”. Beide sollen in der Realschule Mausbach gestärkt werden - im Unterricht, aber auch darüber hinaus.