Stolberg/Kreis Aachen: Polizei lobt die Stolberger Narren

Stolberg/Kreis Aachen: Polizei lobt die Stolberger Narren

Der Auftakt des Straßenkarnevals am Fettdonnerstag ist aus polizeilicher Sicht ohne schwer wiegende Auseinandersetzungen verlaufen. „Die Bilanz fällt positiv aus”, sagte Polizeisprecher Michael Houba.

Jedoch gab es wie in den Vorjahren erneut eine Vielzahl von gemeldeten Schlägereien, Randalierern und Störungen, die im Umfeld der karnevalistischen Veranstaltungsorte lagen. „Stolberg weißt dabei aber keine hohe Bilanz auf”, verdeutlicht Houba.

Die einsatzintensivste Zeit des Fettdonnerstags lag zwischen 12 und 20 Uhr. In diesen zehn Stunden gingen auf der Leitstelle 350 Notrufe ein, aus denen dann insgesamt 180 Einsätze in Stadt und Kreis Aachen resultierten.

Gegen 16 Uhr wurden die Beamten zu einer Schlägerei in die Rathausstraße gerufen. Zwei junge Männer waren in Streit geraten, obwohl sie eigentlich seit vielen Jahren befreundet sind.

Mit dem Erscheinen der drei Streifenwagen wurde die Meinungsverschiedenheit jedoch beigelegt, so dass eine Inhaftnahme nach Angaben der Polizei nicht notwendig wurde.

In Gressenich nutzten derweil Diebe den „Fastelovend”, um sich zu bereichern. In der Straße „Auf dem Königreich” hebelten die Täter nach derzeitigen Erkenntnissen zwischen 13 und 17 Uhr eine Terrassentür auf und drangen in ein Haus ein.

Was die bislang unbekannten Täter im Einzelnen mitgehen ließen, konnte die Polizei am Freitag noch nicht mitteilen. Im Bereich der Verkehrssicherheit führte die Polizei in Stadt und Kreis Aachen schwerpunktmäßig Alkoholkontrollen durch und hielt dabei 378 Fahrzeuge an.

Bemerkenswertes Resultat: Lediglich ein Fahrer stand unter Alkoholeinwirkung. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Jedoch stellten die Beamten bei ihrer Tätigkeit insgesamt 60 andere Verkehrsverstöße fest. Der größte Teil (40) davon bezog sich auf die Nichtbenutzung der Sicherheitsgurte und Kinderrückhaltesysteme.

Mehr von Aachener Zeitung